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Knochenbau, denn sie sind insgemein, um vom Verhältniß ihrer Körperzu reden, viel größer'), als die, welche keine lebendige Junge zurWelt bringen; an manchen Orten, z. B. in Libyen und in den war-men und trocknen Ländern gibt cs ja viele große unter den Lebendig-gebärenden. Die Großen bedürfen aber kräftigerer, größerer und här-terer Stützen und unter diesen selbst wieder die Gewaltiger». Dahersind die der Männchen härter als die der Weibchen, ebenso die derFleischfresser (diese erringen ja durch Kampf ihren Unterhalt) z. B.die des Löwen, denn diese haben eine so harte Beschaffenheit, daß ausihnen wie ans Steinen durch Anschlägen Feuer entzündet wird ^). Eshat aber auch der Delphin keine Gräten, sondern Knochen, denn er istlebendiggebärend. Bei dcnBlntführcnden aber, welche keine lebendigeJunge zur Welt bringen, zeigt die Natur nach und nach Abweichungen.So haben die Vögel zwar Knochen, aber schon schwächere; unter denFischen haben die eierlegcnden Gräten, ebenso unter den Schlangenmit Ausnahme der riesigen, denn diese bedürfen ans demselben Grundewie die Lebendiggebärenden zu ihrer Stärke auch festerer Grund-lagen. Die sogenannten Sclachcr") aber haben von Natur knorpel-artige Gräten, ihre Bewegung muß ja nothwendig eine gelenkeresein; schon deshalb bedürfen sie eines keineswegs harten, sondern weichenGerüstes; zudem hat aber die Natur das Erdige ganz aus die Haut
ihrem Inner» entwickeln und auSbrüten und dann in der That lebendige Jungeoder Eier mit schon deutlichen Embryonen zur Welt bringen. Hieher rechneter vor allem die Knorpelfische, Viper n. s. w. Seine Bezeichnungen dieserVerhältnisse sind aber sehr mannigfaltig. Vgl. besonders Inat. an. III, I. IS.;— cko part. IV, l. — lle gen. an. I, 9. lind 10.; — II, I.; — III, I. —In der Regel nennt er den ersten Fall ^wonoxxlv xp ailnoig, den zweitenaber auch: «ruxp öo-a ^cooroxkerttt ftijfiovon öxrö§, «FF« xcrl ge». n»lm. 11, i.
?) Es sind dies; nämlich der Mensch nnd die Säugcthiere mit Einschlußder Walle.
Vgl. Inst. an. III, 7. 6. — Lellan. bist. an. IV, 34. — klln. Iilat.nat. XI, 86.
o- Unter creXcr'^iz cSelacher) »ersteht Arist. die Knorpelfische, welche durchein knorpliges Skelet nnd Mangel eines Kiemendeckels ausgezeichnet sind undzum Theile lebendige Junge zur Welt bringen; Inat. an. V, 4. zählt Aristot.die Fische ans, welche er dahin rechnet; es sind vorzüglich die Nochen und Haie.
Aristoteles, Th. d. Thiere. 4