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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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ihren Ursprung; denn indem die Ausscheidung der Nahrung durch dieGefäße nach oben aufwallt, so verursacht sie, durch die Kraft diesesOrtes erkaltet, Flüsse des Schleims und der Jauche. Man muß sichnämlich vorstellen, daß es sich, um Kleines mit Großem zu vergleichen,in derselben Weise verhält, wie mit dem Entstehen des Regens; dennindem die Dünste von der Erde anfsteigen und von der Wärme enipor-gctragen wurden, so werden sie, in die über der Erde befindliche kalteLust angelangt, durch die Kälte wieder zu Wasser verdichtet und strö-men zur Erde hernieder Die Erörterung dieser Verhältnisse gehörtindeß in die Schriften über den Ursprung der Krankheiten '"), soweitcs der Naturphilosophie zusteht, darüber zu reden. Es bewirkt dasHirn aber bei denjenigen, welche diesen Theil besitzen, auch das Schla-fen, bei denjenigen, welche ihn nicht besitzen, das Analoge. Dennindem cs den Zufluß von der Nahrung des Blutes abkühlt, oder ausandern ähnlichen Ursachen macht es diese Gegend schwer (daher lassendie Schlaftrunkenen den Kopf hängen) und nvthigt die Wärme, mitdem Blute nach unten zu entweichen. Durch stärkere Anhäufung der-selben in dem untern Orte bewirkt cs den Schlaf, und das Vermögen,aufrecht zu stehen, geht bei denjenigen Wesen, welche pon Natur auf-recht gehen, verloren, bei den übrigen das Aufrcchthalten des Kopfes.Hierüber ist in den Abhandlungen über die Empfindung und denSchlaf'') im Einzelnen die Rede gewesen. Daß das Hirn zugleichWasserartiges und Erdiges sei, beweiset, was mit ihm vorgeht; denngekocht wird es trocken und hart und indem das Wasserartige durchdie Wärme verdunstet, bleibt das Erdige zurück gleichwie beim Ein-

auch <le somno et rlgll. III.). Die Absonderung beim Schnupfen kommt nichtaus der Schädelhöhle, sondern wird von der die Nasenhöhle (und auch derenNebenhöhlen) anskleidenden Schleimhaut (der sogenannten Schueider'schen Haut)abgesondert.

b) uebcr diese vollkommen richtige Theorie der Regenbildnng vgl. auch be-sonders dleteorol. I, 9. 8g.

^ Die Schrift des Arist. n5(>r vocrov xai (vgl. -Io longlt.

et drerlt. vit. l.) ist, wenn er sie überhaupt schrieb, verloren gegangen. Scho»Alcxander aus AphrodisiaS (Ende des 2tcn, Anfang des Zten Jahrhunderts) kanntesie nicht mehr (vgl. ^lex. ln I. kle üens. et eensib. 94.)

") Dgl. ge 80MNV et vlgll. III.