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tigen Verhältnisses, jeder der beiden Endpunkte für sich aber hat csnicht), so hat die Natur aus diesem Grunde der Gegend des Herzensund der Wärme in demselben gegenüber das Hirn geschaffen und des-halb findet sich dieser Thcil bei den Thiercn und hat die gemeinsameNatur des Wassers und der Erde. Und darum haben auch die Blut-führenden ein Hirn, von den übrigen aber eigentlich keins, außer etwain analoger Weise, wie der Octopus ; denn alle sind wegen ihrerBlutlosigkeit wenig warm. Das Hirn nun mäßigt die Wärme unddas Aufwallen im Herzen; damit aber auch dieser Theil eine mittlereWärme erhalte, so erstrecken sich von beiden Adern, sowohl von derHohlader als von der sogenannten Aorta Gefäße bis zu der dasHirn umschließenden Haut?). Damit sie aber durch ihre Wärme nichtschaden, so umgeben dasselbe statt weniger großer dichte und kleine Ge-fäße, und statt vielen und dicken Blutes dünnes und reines. Dahernehmen auch, wcnu in den Körpern die das Hirn umgebenden Theilekälter sind, als die mittlere Mischung, die Flüsse aus dem Kopfe
5) Vgl. Inst. !»,. I, >3. — Aristoteles pflegt nberhalipt bei den nieder»Thieren die Organe und Theile, welche denen der höher» entspreche», nicht mitdenselben Namen zu bezeichnen, selbst dann nicht, wenn er ihre Iden-tität erkannte. So haben die wirbellosen Thiere kein Blut, sonder» nurdas Analoge u. s. w.
6) Die K-Xech ist die lobcre und untere) Hvhladcr (vc»n cav»
Superior und inferior), deren erstrc vornemlich das aus Kopf und Oberextremi-täten kommende Vencnblut sammt der Lymphe und dem ChyluS, die lehtre dasoon den untern Theilen zurückströinende Veuenblut in die rechte Vorkammer desHerzens ergießt. Die Aorta («oprij) führt auch noch heut diesen Namen undbildet den Stamm sämmtlichcr Schlagadern (Arterien). Vgl. III, 4. — Inst.»N..1II, 3. 4.
?) Bon den drei das Hirn umschließenden Häuten kannte Arist. zwei, dieNur» und pi-r matcr (harte und weiche Hirnhaut); die zwischen beiden gelegeneund mittelst ihrer zwei Platten beiden anhängende, zarte, dem bloßen AugegefäßloS erscheinende Spinnwebenhaut (»racliuoMe») ist ihm entgangen (bist. n„.I, 13. 3. — III, 3. 7.). Vornemlich die äußere dieser Häute, die Nur» mntcr,ist von kräftige» Gefäßen (die nrtorlno moulnxono und die venösen Blutleiter,Sinus guiao matris fallen besonders auf) durchzogen, welche bei der Eröffnungder Schädclhöhle sofort in die Auge» fallen.
8) Eine komische Theorie des Schnupfens — der übrigens sonst bei denGrieche» nicht als svndern als bezeichnet wird, — Vgl.