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Gekröse von unten bis hinauf zum Magen ^). Man muß dieses indeßaus der Anatomie, sowie ans der Naturgeschichte ersehen. Da nunfür jede Nahrung und für die entstandenen Ausscheidungen ein Be-hältniß vorhanden ist, die Adern aber gewissermaßen ein Gefäß fürdas Blut sind, , so ist es einleuchtend, daß das Blut die schließlicheNahrung für die Blutführenden ist, ebenso für die Blutlosen dasAnaloge. Und darum vermindert sich dasselbe auch bei denen, diekeine Nahrung zu sich nehmen, vermehrt sich aber bei denen, welchesie nehmen, ist gesund bei denen, die gute nehmen, schlecht bei denen,die schlechte nehmen. Daß nun also das Blut bei den Blutsührendender Ernährung wegen da ist, ist ans diesem und Aehnlichem ersichtlich.Deßhalb bewirkt es ja auch bei der Berührung keine Empfindung,
Aus dieser Stelle möchte cs fast scheinen, Arist. habe die Chylnögefäßegekannt, jedenfalls ihre Existenz geahnt. Seine unklare AusdruckSweise deutetindeß darauf hin, daß ihm der Sachverhalt selber nicht klar war und daß erdie beobachteten Erscheinungen mit seinen Ansichten darüber nicht recht in Ein-klang zu bringen vermochte. Und dieß beweisen andere Stelle» unwiderleglich.Während er nämlich an unzähligen Stellen seiner Schriften das Blut im Herzenentstehen läßt, „wohin eS nicht anderswoher komme" (kx
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ovx aUviAkv <le pari. III, 4.1, scheint er an unserer Stelle zu meinen,daß die Nahrungssäfte in die GekröSadcrn .gelangen und, da diese doch offenbarschon Blut führen, in diesen sich umwandlcn und dann in'S Herz eintreten.Dieß spricht er aber aufs Deutlichste in der Schrift ile nowno et vig. III. aus(rss§ fULv oiiv H'vgttH'kv Sto^olio^s Li§ rovg ökxrixofis
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fikrcr^ttX^oitcr« rE«tflarovr«l xal 7iogLrlrr«t L7il rijnund beruft sich dabei auf seine leider verloren gegangene Schrift Tkkgi.rg0g,i^§. Vgl. auch weiter unten IV, 4., wo er wieder die vom Darm zurHohlader und Aorta durch das Gekröse verlaufenden Adern mit den Wurzelnder Pflanzen vergleicht. Bon den ChyluSgefäßen also, welche den aus demDarm aufgenommeuen ChyluS in den Milchbrustgang (-luctns tkornclcus) er-gießen, von welchem er erst in die linke Schlüsselbcinvene und aus dieser in dieHohlader gelangt, hatte Aristoteles zuverlässig keine Ahnung.
2) Bgl. Inst. an. III, 24. Die Schrift des Arist. über Anatomie, aufwelche er sich an vielen Stelle» seiner Schriften unzweifelhaft beruft <z. B.1,18t. an. I, 17. s.; IV, I. 14. etc., aus welchen zugleich hervorgeht, daßdiese Anatomie mit Abbildungen versehen war), ist verloren gegangen.