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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Thieres (denn das in den obcrn Thcilen unterscheidet sich durch diesesMerkmal von dem in den untern als auch bei dem einen Thiereim Vergleich zum andern. Ueberhaupt aber sind einige Thiere mitBlut versehen, andere haben statt des Blutes einen andern derartigenBestandtheil. Das dickere Blut ist aber von größerer plastischer Kraft,als das dünnere, für das Empfinden und Denken indeß geeigneter das^ dünnere und kältere. Dieselbe Verschiedenheit zeigt auch einiges vondemjenigen, was das dem Blute Analoge darstcllt; darum sind auchdie Bienen und andere derartige Thiere von Natur verständiger alsmanche mit Blut versehene, und unter den Blutführcnden sind die mitkälterem und dünnerem Blute verständiger, als die gcgenthciligen.Am edelsten indeß sind die mit warmem, dünnem und reinem Blute,denn diese zeichnen sich zugleich durch Tapferkeit und Klugheit ans.Darum zeigen auch die ober» Thcile gegen die untern denselben Unter-schied, wie auch das Männchen gegen das Weibchen, und die rechteKörperseite gegen die linke. Es ist aber anzunehmen, daß ebenso auchbei den übrigen Theilcn sowohl bei den gleich- als ungleichartigenderselbe Unterschied statt findet, thcils bezüglich der Verrichtungen undder Gestaltung bei jedem Thiere, thcils bezüglich des Bessern undSchlechter», wie z. B. unter den mit Augen versehenen Thicren vonzweien einige trockene, andere feuchte Augen, einige keine Augenliderhaben, andere deren zum schärfern Sehen besitzen. Daß es abernöthig sei, entweder Blut zu besitzen oder dasjenige, was eine dem-selben gleiche Natur hat, ferner, welches die Natur des Blutes sei,auch davon müssen wir die Ursachen betrachten, nachdem wir vorerstüber Wärme und Kälte gehandelt haben. Denn die Natur vielerDinge läßt sich auf diese Grundkräftc zurückführen und viele sinddarüber in Zwiespalt, welche von den Thicren und ihren Theilenwarm, welche kalt seien. Einige sagen nämlich, die Waffcrthiere

Wiederum eine philosophische Marotte, die zum Nederdrnß oft wieder-kehrt. Arist. hält »ämlich ohne alle» Grund allemal das Oben für edler <u»dwärmer) als das Unten, das Rechte für edler als das Linke, das Vorderefür edler als das Hintere.

"b Der Sinn dieser Stelle ergibt sich aus II, lZ.