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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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der eine sei Wasser, der andere Feuer ^). Wenngleich mm aber dieEmpfindung in den einfachen Theilen zu Stande kommt, so ist csgleichwohl ganz natürlich, daß der Gcfühlssiuu zwar an einem gleich-artigen, keineswegs aber einfachen empfindenden Theile hastet, dennes scheint derselbe durchaus mehren Gattungen anzugehören und dasdurch ihn Empfundene mehrfache Gegensätze zu haben, als Wärme undKälte, Trockenheit und Nässe und was sonst der Art ist, und dasdiese Empfindende, das Fleisch nämlich und das ihm Analoge ist vondem Empfindenden das Körperlichste. Da es mm aber keiir Thierohne Empfindung geben kann, so ist es auch deßhalb nöthig, daß dieThicre einige gleichartige Theile besitzen. Denn die Empfindunghastet an diesen, die Verrichtungen aber gehen durch die ungleich-artigen Theile vor sich. Wenn mm aber die Fähigkeit der Empfin-dung, thierischen Bewegung und Ernährung, wie dieses bereits früheranderswo erörtert wurde, sich iu einem und demselben Körpcrtheilcbefindet 0), so muß nothwendig der zuerst mit solchen Prinzipien be-gabte Theil, sofern vr für alles Empfindbare empfänglich ist, zu deneinfachen, sofern er aber zur Bewegung und Verrichtung fähig ist,zu den ungleichartigen Theilen gehören. Darum zeigt bei denblutlosen Thieren das Analoge, bei den blutführenden aber das Herzeine solche Beschaffenheit. Denn es zerfällt, wie jedes andere Ein-geweide, in gleichartige Theile, durch seine Bildungsform aber ist esungleichartig. Nach ihm richtet sich jedes andere sogenannte Einge-weide. Denn sie bestehen aus demselben Stoffe; ihrer aller Naturist es nämlich, Blut zu führen, weil sie ihre Lage bei den Gefäß-röhren und deren Verästlungen haben. Gleichwie nun vom fließendenGewässer der Schlamm, so sind die übrigen Eingeweide gleichsam derAbsatz von dem die Gefäße durchrinuenden Blute. Das Herz abermuß natürlich, da es der Anfangspunkt der Gesäße ist und in sich dieFähigkeit besitzt, das Blut ursprünglich zu bereiten ?), aus solchem

5) Vgl. unter ander»! Ile eens. et eenslb. II.

6) Nämlich im Herzen, welches Arig. irrthümlich als den Quell aller dieserThätigkeiten ansleht. (Vgl. besonders -le jureilt. et eenect. III.)

7) Ebenfalls eine irrige Ansicht des Arist., die er noch dfterö in dieserSchrift, wie an hundert andern Orten berührt.