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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
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Dehnbarkeit besitzen, andere Biegsamkeit. Daher haben die gleich-artigen Theilc insgesammt derartige Kräfte erhalten (denn der einevon ihnen ist weich, der andere hart, der eine feucht, der anderetrocken, der eine zähe, der andere spröde), die ungleichartigen aberhaben mehre zugleich und neben einander; denn znm Drücken bedarfdie Hand einer andern Kraft als zum Greifen. Dcßhalb bestehen dieverrichtenden Theile aus Knoche», Sehnen, Fleisch und anderem der-gleichen, nicht aber diese aus jenen. Was also den Zweck betrifft,so verhalten sich die Theile ans diesem Grunde in der genannten Weise.Da aber auch geforscht wird, in welchem Sinne cs sich nothwendigso verhält, so ist ersichtlich, daß sie sich schon von vorn herein mitNothwcndigkeit so zu einander verhielten. Es können nämlich dieungleichartigen Th'eilc ans gleichartigen bestehen, sowohl aus mehren,als auch nur aus einem, wie einige Eingeweide, denn diese sind derForm nach vielgestaltig, obgleich sic eigentlich nur aus einem einzigengleichartigen Theilc bestehen. Daß aber die gleichartigen Theile ausjenen bestehen, ist unmöglich, denn da wäre ja das Gleichartige eineSumme von Ungleichartigem ^). Aus diesen Ursachen nun sind einigeTheile bei den Thiercn einfach und gleichartig, andere hingegen zu-sammengesetzt und ungleichartig. Da jedoch bei den Thieren einigeTheile verrichtende, andere empfindende sind, so ist, wie schon obenbemerkt^), ein jeder verrichtende ungleichartig, die Empfindung aberentsteht bei allen in gleichartigen Theilen, weil die Empfindungen,welcher Art sie auch immer sein mögen, doch in gewisser Weise einerund derselben Gattung angchörcn und das Empfindende für jedes derempfindbaren Dinge empfänglich ist. Das potentiell Vorhandene wirdvon dem actucll Vorhandenen afsizirt, so daß beide der Gattung nachdasselbe sind, jenes Eins und dieses Eins. Darum wagt es auchkein Naturphilosoph, von der Hand, dem Gesichte oder einem ähn-lichen Theile zu behaupten, das eine sei Erde, das andere Wasser,das dritte Feuer. Von den empfindenden Theilen aber bringen sieeinen jeden mit einem der Elemente in Verbindung, indem sie erklären,

Der totale Mangel irgend einer Einsicht in chemische Verhältnisse beide» Alten läßt einen solchen philosophischen Jrrthum doch kaum entschuldigen,"p Vgl. auch lüst. an. I, Z.