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Hauers zugleich mit betrachten, die Betrachtung der Naturgebilde selbstnicht weit höher schätzen sollten, da wir ja die Ursachen zu erforschenim Stande sind. Daher dürfen wir auch bei der Betrachtung dernieder» Thierc nicht kindischen Widerwillen empfinden, denn in allenDingen gibt cs etwas Bcwundcrungswerthes, und wie Heraklitus zuseinen Gästen, welche ihn besuchen wollten, als sic aber eintraten undihn erhitzt am Kamine sahen, stehen blieben, gesprochen haben soll(denn er hieß sie nur ungcscheut eintreten, auch hier seien die Götter),so müssen auch wir bei Untersuchung eines jeden Thicres vorwärtsschreiten, ohne zu zaudern, da ja in allen Dingen etwas Natürlichesund Schönes ist. Denn das nicht Zufällige, vielmehr das Zweck-bedingte findet sich und zwar vor allem in den Werken der Natur.Der Zweck aber, um dessentwillen sie bestehen und geworden sind,liegt im Gebiete des Schönen. Sollte aber gleichwohl Jemandmeinen, die Betrachtung der übrigen Thicre sei etwas Niedriges, somüßte er in gleicher Weise auch von sich selber denken; denn nichtohne vieles Widerstreben kann man die Bestandthcilc des menschlichenLeibes, wie Blut, Fleisch, Knochen, Adern und ähnliche Gebildebetrachten. Man muß indcß gleichfalls denken, daß der, welcher überirgend einen beliebigen dieser Theile oder Apparate redet, nicht überden Stoff, noch um seinetwillen seine Untersuchung anstellt, sondernder ganzen Gestaltung wegen, wie es sich etwa um ein Haus undnicht etwa um Ziegel, Lehm und Holz handelt. Auch dem Natur-forscher muß cs mehr um die Zusammensetzung und um das ganzeWesen zu thnn sein, nicht aber um das, was niemals von dem Wesenderselben abgelöset erscheint ^). Es ist aber zunächst erforderlich, dieEigenschaften jedes Geschlechts zu bestimmen, welche an und für sichallen Thicrcn zukommen, alsdann muß man die Ursachen derselben zuentwirren versuchen. Es wurde daher bereits oben gesagt, daß vielenThicrcn vieles gemeinsam zukommt, einiges schlechthin, z. B. Beine,Flügel, Schuppen, und ebenso Eigenschaften ganz in derselben Weise,anderes nur analog. Analog nenne ich aber z. B., daß einige eineLunge haben, andere zwar keine Lunge; was aber denen, die sie haben,
2) lieber das vom Wesen nie gbgelvset Erscheinende vgl. II, 2.;
XII. nnd XIII.
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