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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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dasselbe Analoge. Da nun aber die letzten Glieder Einzelwesen sind,diese aber, wie z. B. Sokrates, Eoriskus, keinen Artunterschied zu-lassen, so ist es nothwendig, entweder das Allgemeine zuerst zu be-sprechen, oder, wie bereits erörtert wurde, wiederholt dasselbe zu sagen.Das Allgemeine ist aber das Gemeinsame; was nämlich mehren zu-kommt, nennen wir allgemein. Es fragt sich also, welches von beidenzuerst zu besprechen sei. Sofern nämlich das der Art »ach Untheilbareein Wesen ist, wäre es am besten, wenn man über jedes einzelne derArt nach Untheilbare speziell reden könnte, wie über den Menschen,so auch über den Vogel; letzteres Geschlecht hat indeß Arten,hier also über jede der untheilbaren Vogelartcn, z. B. über den Strauß,Kranich u. dgl. Da es sich dabei aber ereignet, daß man wiederholtüber dieselben Zustände reden müßte, indem sie ja mehren gemeinsamzukommen, so wäre es doch abgeschmackt und langweilig, über jedeeinzeln zu reden. Vielleicht also ist es recht, das die GeschlechterBetreffende gemeinschaftlich zu erörtern, so weit die Menschen sie richtigbegrenzt haben, so weit sie eine gemeinsame Natur und unter sich nichtweit von einander abstehende Arten umfassen, wie Vogel und Fisch,und was sonst noch, wenn auch uubeuannt, doch ebenso dem Ge-schlechts nach die in ihm befindlichen Arten in gleicher Weise umfaßt;alles aber, was nicht derartig ist, vereinzelt, wie den Menschen undwas es sonst noch Aehnliches gibt. Nach der Gestalt des ganzenKörpers und der Thcilc, so weit sie Aehnlichkeit zeigen, sind die Ge-schlechter so ziemlich begrenzt, wie das Geschlecht der Vögel, wennman dieselben unter einander vergleicht, ebenso das der Fische, derKopffüßler und Schalthicre. Denn die Theile derselben unterscheidensich nicht nach einer analogen Aehnlichkeit, wie etwa beim Menschenund Fische sich Knochen und Gräte zu einander verhalten, sondernvielmehr nach räumlichen Verhältnissen, wie nach Größe, Kleinheit,Weichheit, Härte, Glätte, Rauhigkeit u. dgl., überhaupt also nachdem Mehr und Weniger. Wie die Erforschung der Natur aufzufasseuist und in welcher Weise die Betrachtung derselben methodisch und amleichtesten erfolgen kann, ferner bezüglich der Eintheilnng, in welcherArt sie der Behandlung angepaßt werden könnte, und warum dasDichotomireu theils unmöglich, thcils nutzlos ist, das wäre somiterörtert worden. Nachdem dieses bestimmt ist, reden wir noch über

Aristoteles, Th. d. Thiere. 2