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wenn einer die Figuren so eiutheilte, daß bei einigen die Winkel zweien,bei andern mehren Rechten gleich sind; denn für das Dreieck ist esetwas Accidentelles ^), daß seine Winkel zweien Rechten gleich sind.Auch nach Gegensätzen muß man eintheilen. Denn die entgegengesetztenDinge sind von einander verschieden, z. B. das Weiße und Schwarze,das Gerade und Krumme. Wenn zwei Dinge in dieser Weise ver-schieden sind, so muß man sie auch nach den Gegensätzen eintheilen,nicht etwa das eine nach dem Schwimmen, das andere nach der Farbe,zudem auch nicht die beseelten Wesen nach den gemeinsamen Verrich-tungen des Körpers und der Seele, oder, wie bei den ebengenanntengeschah, in laufende und fliegende; denn es gibt einige Geschlechter,wie das Geschlecht der Ameisen, denen beides, sowohl das Geflügelt-,als auch das Ungeflügeltsein zukommt. Ebenso verhält es sich mitder Eintheilung in wilde und zahme. Denn da würde es ebenso aus-sehen, als ob man dieselben Arten zerrisse; denn säst alles, was zahmist, kann auch wild Vorkommen, z. B. Menschen^), Pferde-, Ochsen,Hunde in Indien, Schweine, Ziegen und Schafe. Von diesen nunist ein jedes, sofern es gleichbenannt ist, in sich nicht gesondert, inso-fern cs aber der Art nach Eins ist, kann unmöglich das Wilde undZahme darin einen Unterschied abgebcn. So etwas muß aber noth-wendigerweise eintreffen, wenn man nach einem einzigen Unterschiedeeintheilt. Man muß daher vielmehr die Thiergeschlechter in der Weisezu nehmen versuchen, wie es das Volk macht, wenn es ein Geschlechtder Vögel und Fische aufstellt. Hiebei wird ein jedes durch viele
3) Die Mathematiker, welche sich vielleicht all dieser Stelle stoße» könnten,verweisen wir zum richtigen Verständniß derselben auf II, g.
Zu 7I(>0A Aß roilroiA ist ftlj aus dem Vorigen zu ergänzen, wiedieß bei Mist, öfter geschehen muß, z. B. unten IV, IZ. Xttl oUrkXkpxov ß^ov-rtv ovr osipoTir^lov, öl« fexp ro Tirana ktnatXL(>xov X. r. X, und in der That benutzt Mist, derartige Charaktere nie-mals zur Bildung seiner Gruppe» und von denen hier zu-
nächst die Rede ist, und wo sie sich in seinen Schriften als eintheilend finden,da haben diese Eintheilungen einen rein destriptiven, keinen systematischenCharakter.
6) Vgl. vrablemat. X, 45. I» der Mit. anim. I, l. 12. sagt er frei-lich, Mensch und Maulthier fänden sich immer im zahmen Zustande.