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verhält, wissen wir. Es gibt also zwei Ursachen, eine des Zwecksund eine andere der Nothwendigkeit. Denn vieles entsteht, weil esso nothwendig ist. — Vielleicht ist aber jemand darüber in Zweifel,was für eine Nothwendigkeit diejenigen meinen, welche sagen, es seietwas aus Nothwendigkeit; denn von den beiden Arten der Noth-wendigkeit, die ich in den Büchern über die Philosophie bestimmthabe, findet hier keine statt. Es gibt indeß bei den entstehendenDingen noch eine dritte Art. Denn daß die Nahrung etwas Noth-wendiges sei, sagen wir in keiner der genannten Beziehungen, sondern,weil es unmöglich ist, ohne sie zu bestehen. Dieß ist also gleichsambedingungsweise; wie etwa ein Beil, wofern mit demselben etwasgespalten werden soll, nothwcndigerweise hart sein, wenn es aber hartsein soll, auch aus Eisen oder Erz bestehen muß; ebenso muß auchder Körper, wenn er ein Werkzeug ist (und einen Zweck hat doch jederTheil so gut wie das Ganze), nothwendig ein solcher sein, und wenner ein solcher sein soll, aus solchen Thcileu bestehen. Daß cs alsozwei Arten von Ursachen gibt, und daß diejenigen, welche davonreden, in der That beide berücksichtigen müssen, ist nun klar, wo
Berstäudniß der Erscheinungen und Vorgänge nur Illusion ist, eine bedeutendeNolle, »nd auch in dieser Schrift kommt er wiederholt darauf zurück. Siegehen nämlich auf den Anfang, Fortgang und die Vollendung alles Werdens.Das öwaftki, vu bezeichnet das der bloßen Möglichkeit nach Seiende,das potentiell Vorhandene; so ist in dem Bankünstler, wenn er schläft oder nichtgerade baut, das Vermögen zu bauen öuutrzlLt vorhanden. Dasan bezeichnet die in Thätigkeit getretene öuvazitA, also das actnell Vor-handene: so ist im Baumeister, wenn er baut, das Vermögen zu bauen,
vorhanden. Im Begriff LVL^kta: liegt aber auch zugleich derBegriff des durch die in Thätigkeit getretene öüvoefltA Erzeugten. Da näm-lich die Thätigkeit eines Zweckes wegen (oü Lvxxoc) ist, so gelangt sie in derErreichung des Bezweckten zur vollendeten Wirklichkeit, daher dieauch oft als LVNxXsAxr« bezeichnet wird. (Vgl. besonders Lletapb. VIII, Z.und 4., 5. eto.
12) Die Schrift des Arist. unter dem Titel deren
auch vioxen. Tacrt. I, 8. und Licero <Ie nat. veor. l, lZ. gedenken, ist ver-
loren gegangen. Man findet indeß dem hier Citirten ganz AehnlicheS Ul-vs. II,8. bis 9., wo vom Zufall und Nothwendigen die Nedc ist und sich zur Erläu-terung anch ein ähnliches Beispiel (statt des Beiles die Säge) findet.