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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
Seite
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Theil derselben oder mehre. Auch kann die Naturwissenschaft aufnichts Abstraktes gehen, da die Natur alles eines Zweckes wegenmacht. Denn wie in den Kunstwerken die Kunst, so scheint in denNatnrgebilden selbst ein anderes Prinzip und eine entsprechende Ur-sache zu wohnen, welche wir, wie die Wärme und Kälte,, aus demGanzen entnehmen. Daher ist cs wahrscheinlicher, daß der Himmel,wenn er entstanden ist, von einer solchen Ursache entstand, und daßer viel mehr durch eine solche Ursache bestehe, als die sterblichenThierc. Denn Ordnung wenigstens und Gesetzmäßigkeit erscheinenweit mehr in den Himmelskörpern, als um uns her dagegenwaltet das Gesetzlose und das Ungefähr mehr in den endlichen Dingen.Einige behaupten, daß jedes Thier durch die Natur sei und entstehe,der Himmel aber sei von Ungefähr oder von selbst so gebildet, da dochin ihm von Zufall und Unordnung nicht das Mindeste bemerkbar ist.Wo aber immerhin irgend ein Zweck sich zeigt, zu welchem, wennnichts hindert, die Bewegung durchdringt, da sagen wir, daß dieseum dessentwillen sei. Es muß also wohl irgend etwas der Art exi-stiren, was wir Natur nennen. Denn es wird ja nicht, was sicheben trifft, ans jeglichem Samen, sondern dieses aus diesem, nochentsteht ein beliebiger Same aus beliebigem Körper. Der Same istalso Anfang und Verfertiger dessen, was aus ihm entsteht, denndieses ist durch Zeugung und zwar wird es erzeugt ans ihm. Abernoch eher, als dieser, ist das, woher der Same stammt; denn derSame ist ein Erzeugniß, ein Wesen aber sein Ziel. Eher also, alsbeides, ist das, woher der Same stammt; denn cs ist der Samezweierlei, nämlich von etwas und zu etwas. Der Same ist nämlichdessen, von dem er kommt, z. B. des Pferdes, und auch dessen, wasaus ihm wird, z. B. des Maulesels, nicht aber in demselben Sinne,sondern nur in dem genannten. Auch ist der Same ursprünglichAnlage; wie sich aber die Anlage zur vollendeten Wirklichkeit '')

Was freilich den Alle» so scheine» mußte, da sie wegen des Mangelsder dazu erforderlichen Mittel außer Stande waren, hier einer nothwendigenGesetzmäßigkeit auf die Spur zu kommen.

"i Die Begriffe ör-vasttA, und tureXk/kt« spielen in

der Philosophie des Aristoteles, obgleich das permeintlich durch sie gewonnene