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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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nicht, daß sie es wenigstens zu thun versuchen müssen, und daß alle,welche dieses nicht thun, von der Natur so zu sagen gar nichts er-klären. Denn die Natur ist weit mehr Urheberin, als der Stoff.Zuweilen verfällt auch bereits Empcdokles auf sic, von der Macht derWahrheit geleitet und genöthigt, zu sagen, die Wesenheit und dieNatur sei der Begriff, z. B. wenn er lehrt, was ein Knochen sei.Denn da sagt er keineswegs, er sei eins der Elemente, oder zwei,oder drei, oder alle, sondern ein Mischungsverhältniß der-selben ^). Es ist jedoch klar, daß sich auch das Fleisch und jedersonstige ähnliche Theil ebenso verhält. Der Grund aber, weßhalbunsere Vorgänger nicht auf die rechte Spur kamen, ist der, daß ihnennoch die Definition und die Bestimmung der Wesenheit fehlte; undwirklich machte zuerst Demokrit den Anfang dazu, nicht aber, als obes für die Naturbetrachtung uothwcndig wäre, sondern von der Sachesortgerissen. Zu Sokrates' Zeiten führte man dieß zwar weiter, alleinman gab das Forschen über die Natur auf, und die Philosophengingen au die Untersuchung der praktischen Tugend und Politik. Manmuß nun aber folgendermaßen demonftriren, z. B. das Athemholeu istum dessentwillen, dieß fließt aber aus diesem und jenem mit Noth-wendigkeit. Die Nothwendigkcit bezeichnet aber einmal, daß, wennjenes seinen Zweck erreichen soll, dieses vorhanden sein müsse, zumandern aber, daß es wirklich so beschaffen und von Natur so sei. Esist nämlich z. B. uothwcndig, daß die Wärme heraus- und abprallendwieder hineingehc, dabei aber die Luft einströ me. Dieses also istzunächst uothwcndig. Indem nun aber die Wärme drinnen währenddes Abkühlens Widerstand leistet, so entsteht eben das Einziehm undAusstößen der Außenlust "). Dieß also ist die Methode des For-

Die Stelle des EmpedokleS, auf welche sich Arist. hier zu beziehenscheint, lautet:

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in st- anim. I, 5 ., welches Kapitel übrigens hier zum Vcrstättdniß z» per-gleichen ist.

Vgl. über die sonderbare aristotel. AthmungSthevrie, auf die wir späterzurückkommen, namentlich st- i-8p. c. VIII und folgende.