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daß er ohne diese Thcile sei. Und wenn nicht dieß, doch diesem ganzAehnliches und zwar unbedingt, daß cs anders unmöglich, oder daßcs so zweckentsprechend sei. Das Weitere aber folgt: da er nämlichein solcher ist, so muß er nothwcndigerwcise auch diese Entstehunghaben. Daher entsteht von den Theilen erst dieser, dann jener. Undauf diese Weise verhält cs sich gleichmäßig bei allem von der NaturErzeugte». Die älter» und ersten Naturphilosophcn untersuchten be-züglich des materiellen Grundstoffs und der entsprechenden Ursache,was und wie beschaffen er sei und wie aus ihm das Ganze entstehe,und durch welches bewegende Prinzip, ob durch Zwietracht oder Ein-tracht, ob durch Vernunft oder von selbst, und ferner eine entsprechendenothwcndigc Natur des zu Grunde liegenden Stoffs, z. B. beim Feuerdie Wärme, bei der Erde die Kälte, bei jenem die Leichtigkeit, beidieser die Schwere. Und so brachten sie wirklich die Welt zu Stande.Aehnlich sprachen sie sich auch über das Entstehen der Thicre undPflanzen aus, z. B. daß im Körper durch das hindnrchrinnende Flüssigeder Darmkanal und jeder Behälter der Nahrung und Ausscheidungenentstanden, durch die hindurchströmende Luft die Nasenöffnnngen durch-brochen seien. Lust und Wasser sind ihnen aber Stoff der Körper;denn aus solchen Körpern bilden sie alle die Natur. Wenn indeß derMensch und die Thiere von Natur sind, und sonach auch ihre Thcile,so wird auch vom Fleisch, Knochen, Blut und von allen gleichartigenTheilen die Rede sein müssen, in gleicher Weise auch von den ungleich-artigen^), wie von Gesicht, Hand, Fuß, wie nämlich ein jedes vondiese» ein solches ist und durch welche Kraft. Denn es genügt keines-wegs, woraus es besteht, etwa ob aus Feuer oder. Erde, wie wennwir von einer Bettstelle oder von etwas andern! ähnlichem sprechen,da versuchen wir eher die Form derselben als den Stoff, etwa Erzoder Holz, wo aber nicht, so versuchen wir dieselbe in Rücksicht auf
6) Gleichartige Thcile (oslotO/lk(>ff) nennt Arist. die, bei welchen, wennsie in Thcile zerlegt werden, die Thcile dem Ganzen gleichnamig sind, z. B.Fleisch; nnglcichartige diejenigen, bei denen dies! nicht der Fall ist, z. B. Ge-sicht, Hand (vgl. weiter unten II, l. und namentlich bist. an. I, I. undMeteoroiog. IV, I ü.>. Theophrast folgte seinem Lehrer in dieser NnterschcidnngS-weise (bist, plant. I, l. 3.), welche übrigens schon von AnaxagoraS herstammte(vgl. lle coelo III, 3.; LlmpIIc. In ^rlst. NIlvs. p. 33. l>.)