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unterscheidet sich dieses von jenem. Es scheint indeß, wie wir bereitsfrüher bemerkten, damit angcfangen werden zu müssen, daß man zu-nächst die Erscheinungen bei jeder Gattung darstclle, sodann die Ur-sachen derselben und ihre Entstehung angebe; denn recht deutlich zeigtsich dieses beim.Häuserbau, indem, weil dieses eben die Gestalt desHauses ist oder weil das Haus so beschaffen ist, es auch auf dieseWeise zu Stande kommt. Denn es ist ja das Entstehen des Seins,nicht das Sein des Entstehens wegen da. Darum hat auch Empedo-kles keineswegs Recht, wenn er behauptet, es sei vieles bei den Thierenso, weil es sich beim Entstehen so gemacht habe, es sei z. B. ihreWirbelsäule so beschaffen, weil sie beim Wenden habe brechen müssen.Er wußte also erstlich nicht, daß der gestaltende Same diese Kraftbesitzen, dann, daß die hervorbringende Ursache eher vorhanden seinmüsse, nicht nur dem Begriffe, sondern auch der Zeit nach; es erzeugtnämlich der Mensch einen Menschen, so daß, weil jener so beschaffen,ist, das Entstehende der Form nach ein solches wird. In gleicherWeise verhält es sich auch sowohl mit den anscheinend von selbst, wieauch mit den dürch Kunst entstehenden Gebilden. Denn einige vonselbst entstehende werden ganz so, wie wenn sie durch Kunst entstehen,z. B. die Gesundheit. Bei diesen nun ist das hervorbringcudc Aehn-liche vorher vorhanden, z. B. die Bildhauerkunst; denn sie entstehenkeineswegs von selbst. Die Kunst aber ist der vom Stoff freie Begriffdes Werkes. Denn wie die Kunst sich verhält, so wird auch ihrWerk. Und mit dem von ungefähr Entstehenden ist's ebenso ^).Daher muß mau besonders sagen, daß, da es einmal dem Menschenbestimmt ist, zu. sein, er darum dieses habe; denn es ist unmöglich,
xarkah-ffuwt — andre lese» xava/AHuat, also weil sie beimDrehen belastet sei. — Seine eigene Meinung über die Ursache jener Gliederungerörtert Arist. weiter unten II, 9-
5) Nach Titze'S Conjeetur: /«(> ij rk^viz Ovrca )4)Mxrat,
xal ano äftolwA — <vgl. Titze: Aristoteles über die Wissen-
schaft!. Behandlungsart der Naturkunde rc. Prag 1819. p. 82. Anm. 12 ). —lieber H und r«ürv'st«rou vgl. II, 4.; Lletapb. IV, 3.;
VI, 7. etc.; erstereS trifft nur vernünftig wollende, sich eines freien Zwecksbewußte Wesen, letzteres bezieht sich auch auf die leblosen Naturkörpcr.