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derartigen Zufälle und Zustände. Von diesen läßt sich nämlich vorläufignur Unklares und Ungesondcrtes sagen. Es ist indeß ersichtlich, daß,wollte man sie bei den einzelnen besprechen, daß man dann bei vielenwiederholt dasselbe Vorbringen müßte, denn sowohl Pferden, alsHunden und Menschen kommt eine jede der genannten Eigenschaftenzu, so daß, handelte jemand über jede derselben bei jedem, er wieder-holt dasselbe zu sagen benöthigt wäre, da diese zwar insgesammt denverschiedenen Thierarten zukommen, gleichwohl in sich selbst keine Ver-schiedenheit zeigen. Anders verhält cs sich freilich mit solchen Dingen,welche zwar zu derselben Kategorie gehören, dennoch aber der Artnach verschieden sind, wie die Ortsbewegung der Thiere; denn dieseerscheint keineswegs von einerlei Art; cs unterscheiden sich nämlichFliegen, Schwimmen, Gehen und Kriechen. Daher darf es nichtunerörtert bleiben, in welcher Weise zu verfahren sei, ich meine näm-lich, ob man zuerst das der Gattung Gemeinsame, dann hinterherdas jedem Eigenthümliche betrachten solle, oder sogleich jedes für sich.Denn bis jetzt ist nichts darüber ausgemacht, nicht einmal über das,was ich jetzt sagen will, nämlich ob, wie die Mathematiker die Astro-nomie lehren, ob so auch der Naturforscher zunächst die an den Thierenwahrgenommenen Erscheinungen und die Theile eines jeden, sodanndas Wodurch und Warum erörtern solle, oder wie anders. Ferner:da wir mehre Ursachen des natürlichen Entstehens bemerken, wie diedes Zweckes und die bewegende Ursache '), so ist hiebei zu prüfen,
*) Aristoteles unterscheidet eigentlich vier Arten von Ursachen, nämlich
1) den Stoff (ro rE ov, H uX?) xoU ro vTioxklstsvov), so nennter das Erz die Ursache der Bildsäule, das Silber die Ursache der Trinkschale;
2) die Form, die Gestalt, das Muster (ro Ltöo§, ov<7t« , rö rl
ijn LlVwt), so nennt er als Ursache der Octave das Berhältniß von zwei zueins oder die Zahl; z> den Anfang der Bewegung und Veränderung(öSev H Xtvrjcrrss); so ist der Vater die Ursache des Kindes;
4, den Zweck (rö oi) LvkX«, ro rxXos), so ist die Gesundheit, dieman bezweckt, Ursache des Spazierengehens. Aus diesen vier Ursache» wähltArist. an verschiedenen Stellen die gerade für das jedesmalige Bedürfniß pas-senden aus und gruppirt sie nach ihrem Werthe verschieden (vgl. kliz-s. II, Z.;Aletapll. I, 3-; II, 2.; IV, 2.; VII, 4.; Lnal. post. II, II.; cke gen. nu.I, l. u. s. >».).