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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
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gespenstische Effekt, den wir so ganz willkührlich Her-vorbringen und wiederholen konnten, schwebt mirnoch immer lebendig vor, und erinnert mich an jeneBilder, die ans eine Weise gemalt sind, daß, manmag sich hinstellcn wo man will, immer von ihnenstarr firirt wird. Wer weiß, ob hier nicht ein ähn-liches Kunststück des ägyptischen Malers der unheim-lichen Wirkung zum Grunde lag.

Es folgen nun noch zwei etwas kleinere Säle,und aus dem letzten führen drei Thorc in eben soviele Gemächer von weit geringerem Umfang als die. Säle. Das mittelste derselben, genau dem Haupt-eingange gegenüber, enthielt, wie bei allen Felsen-tempeln, das Allerheiligste. Die darin sitzendenStatuen sind sehr verstümmelt, und ein Altar, welchersich noch in der Mitte befindet, besteht nur aus einemeinfachen Granitwürfel ohne Sculpturen. Außerdiesen Gemächern enthält der Tempel noch mehrereandere, im Ganzen vierzehn, in die man durchSeitenthüren aus den großen Sälen gelangt; sie sindlang und schmal, einige mit 2'/r Fuß hohen massivenBänken ringsum an den Wänden versehen. Allesind voll bemalter Sculpturen verschiedener Art, in