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Malerei angewendet hätten, sondern stets ist der-gleichen durch Gelb oder Weiß angcdeutet. Nurunter den Ptolemäern und Römern ward ohne ZweifelGold angewandt. Früher muß man diese Metalleals Farben verschmäht oder ihre Bereitungssnichthinlänglich gekannt haben. Ich spreche hier nichtvon Holzvergoldung, deren Herodot erwähnt, dennochhat man bis jetzt auch diese, z. B. vergoldete Köpfean den Mumien, immer nur, so viel ich weiß, ausden Zeiten der Ptolomäer gefunden.
Eines sonderbaren Effekts optischer Täuschung indemselben Saale muß ich noch gedenken, ehe ich ihn 'verlasse. In der dunkelsten Ecke desselben, die inneuerer Zeit, Gott weiß zu welchem Zwecke, miteiner Mauer umzogen worden ist, sieht man die hoheFigur eines prachtvoll gekleideten königlichen Heldenauf den obcrn Theil der Wand gemalt. Wir er-stiegen die zerbröckelte Mauer, um das Bild mit derFackel genauer zu'betrachtcn, und so oft wir diesean einer gewissen Stelle fest hielten, sahen wir allezu mehrerenmalen das wilde Antlitz des Kriegersauf das Täuschendste die Augen verdrehen und gräu-lich rechts und links rollen. Der in hohem Grade