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2 (1844) Ober-Aegypten
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einigen aber auch nur die Umrisse derselben mit großerFreiheit und Schärfe in schwarzen und rothen Linienangegeben.

Ich hatte in allen Neisebeschreibungen gelesen,daß die Hitze im Innern des Tempels einem russischenSchwitzbade gleiche, und war daher sehr verwundert,davon nicht das Mindeste zu bemerken, im Gegentheilfanden wir es weit kühler in diesen Räumen alsin der Sonnenhitze im Freien. Absichtliche, fanatischeZerstörung scheint in Ipsambul nie stattgefunden zuhaben. Nur durch neuere Kunstliebhaber und ge-legentlich hier hausende, oder ihr Vieh hier beher-bergende Eingeborne, endlich und hauptsächlich aber,wie schon bemerkt, durch die Feuchtigkeit des Felsensselbst, in dem der Tempel ausgehauen wurde, hatdieses herrliche Werk bedeutend gelitten ohneSchutz von Seiten des Gouvernements aber, undso leicht zugänglich, als es jetzt ist, darf man nichthoffen, daß die sämmtlich nur in Stuk vertieftenSculpturen des Innern, deren glänzende Farbenschon größtcnthcils verblichen sind, der Zeit nochlange widerstehen werden.

Gleich verschont von prämedirtem Vandalismus