den hübschesten Parktempcl für eine moderne euro-päische Anlage abgeben, wenn man ihn nur durchAladin's Lampe gleich dorthin versetzen könnte. Auchdie Sculpturcn, obgleich weit von der Vortrefflich-keit der pharaonischcn Bauten entfernt, sind dock-weich und graziös, und verschicdne Darstellungen höchstanziehend, besonders eine, wo hinter der ägyptischenVenus, die auf einem bunten Throne ruht, einschöner junger Gott steht, der den Finger auf denMund legt, der ägyptische Horus. ') Im hinterstender drei kleinen Säle ist jetzt eine früher sorgsameverborgene Oeffnung durch das Herabfallcn einigerSteine sichtbar geworden, die mit einem Kabinetohne andern bemerkbaren Eingang communicirt,welches wahrscheinlich zu den, allen Religionen bis-her so nöthigcn, frommen Täuschungen der Priesterdiente. Im Felsen, der sich hinter dem Tempelerhebt, befindet sich noch ein, wie man deutlichgewahr wird, zu verschicdncn Zeiten rcstaurirtesSpeos, inwendig ohne alle Dekoration irgend einer
>) Ilnr-pe-clireli (Ilorus das Kind, das den Finger anden Mund legt, nicht weil eS schweigen will, sonsern weiles noch nicht sprechen kann. S. Lepsius.)