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darunter mit einer Zartheit und Tiefe des Ausdrucks,der dem feinsten europäischen Gemüth hätte genügenmüssen. Diese Bilder sind aus der höchsten Blü-thenperiode ägyptischer Kunst, der Abfall wird schonunter den spätcrn Pharaonen etwas erkennbar, unterden Ptolomäcrn ist er bereits gewaltig, unterden Römern endlich bleibt nur die Carikatur. DieFranzosen haben zum Behuf der Lurorschen Expe-dition sich nicht begnügt, dem Tempel am Eingangeine seiner schönsten Zierden zu rauben, sondern auchdessen Ende durch den darin bewerkstelligten Aufbaueines großen Hauses geschändet, in Folge dessen selbstein Theil der ehrwürdigen Trümmer neu angcweißtwurde. Dieses Haus hindert jetzt einen der interes-santesten Thcilc des Tempels zu besichtige!!, neueMauern sind mitten durch die Heiligthümer gezogen,die noch lebhaften Farben der Bilder in den Fugenmit Kalk verschmiert, mm den Luftzug abzuhaltcn,ein Allerheiligstes zum lieu cknmunce umgewandclt,kurz barbarischer gewirthschaftet als cs zu verant-worten ist. Ich fand eben einige Franzosen in die-sem Hause etablirt, die von Indien kamen, denn esscheint, daß man einen permanenten Khan daraus