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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
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heftige Wind ihn oben so schaukelte, daß wir ihmzwei Kärie versprachen, um nur schnell wieder her-unter zu steigen. Wenn man von der Dispositionund dem Plane des Tempels eine recht deutlicheIdee bekommen will, muß man die Spitze der Py-lonen ersteigen, obgleich dies auf der verfallnen en-gen Treppe, und zuletzt auf frei liegenden Rand-blöckcn von einem zum andern springend etwasbeschwerlich ist. Die Aussicht ist in jeder Hinsichtsehr belohnend, und der erste Erbauer dieses Palla-stes, Amenopht der dritte (Memnon), konnte sogarvon den Zinnen desselben sich selbst jenseits desFlusses in seinen Kolossen doppelt vor sich sitzen sehen.Es ist ungemein anziehend, die Form und Ausdeh-nung der Ruinen im Gewirre des Dorfes aufzusu-chen, dessen für Aegypten ganz stattliche Häuserwunderlicherweise hier alle die Gestalt der Pylonenim Staube ihrer Kothziegel lilliputartig nachgeahmthaben. Mehr als hundert der alten Säulen erhebensich noch zwischen ihnen, und einer der Haupthösedes Tempels besteht fast noch ganz. In diesem fandich mehrere Sculpturen von unbeschreiblicher Erha-benheit und Anmuth, und mehr als ein Gesicht