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2 (1844) Ober-Aegypten
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zu machen beabsichtigt, und man wies mir einenBefehl des Herrn GencralconsulS Mimaut vor,nach welchem durchaus Niemandem als Franzosen dieWohnung hier vergönnt sepn sollte, und nur diefranzösische Flagge auf diesen: Hause aufgezogenwerden dürfe. Der Vicckönig ist wirklich sehr gut-müthig, dergleichen zu gestatten, und ich möchte wohlwissen, welchen Bescheid man Türken ertheilcn würde,die in Frankreich, z. B. auf der Ruine von Cham-bord oder einer andern in gleicher Einsamkeit liegen-den, dergleichen Speculationcn auszuführen versuchten.

Aber es ist Zeit, über die grüne Ebne nach Kar-nack zu reiten, wo uns Thebens Culminationspunkterwartet, ein in Stein verkörpertes Mährchen, vordessen Anblick man sich die Augen reibt, um sich zufragen: Träum' ich, oder wach' ich? Wahrlichvom Ricsensaal in Karnack kann man ohne alleUebertreibung sagen, daß er den Traum noch über-flügle, denn da man nie Aehnlichcs gesehen, sichtman es auch im Schlafe nicht. Dieser Wald vonSäulen, stärker, höher als die meisten Kirchthürmc,diese Felscnmassen, die sich über ihre Kclchkronenspannen, dieses Meer von Zierden und Bildern,