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als wir, ohne daß wir, wie cs scheint, im Staüdesind, etwas von ihnen zu lernen. Die mit unge-heuren Kosten bewerkstelligte Wegholung des hiesigenzweiten Obelisken und seine Aufstellung in der Mittedes großen Platzes Ludwig des fünfzehnten in Parisist kein kleiner Beweis für diese letztere Behauptung.In Luror bilden den Eingang zum Tempel zweiimposante Pylonen von 100 Fuß Höhe, unmittelbaran den Seiten des Thores sitzen zwei Kolosse ohn-gcfähr 40 Fuß hoch, und wenige Schritte davon ab,nur doppelt so weit als die Kolosse von den Pylo-nen entfernt, standen die beiden Obelisken von80—90 Fuß Höhe, von denen der eine nun entführtist. Diese gedrungene Zusammenstellung wirkt mitvoller Macht und hoher Bedeutung, während die-selben Gegenstände vereinzelt, und im weiten Raumewie verloren hingestellt, beides verlieren. Nie errich-teten die Aegyptier einen Obelisk ohne seinen Ge-fährten, eben so wenig wie eine einzelne Säule,am wenigsten würden sic aber einen solchen verein-zelten Obelisken in die Mitte eines großen Platzesgestellt haben, wo er nur einem charakterlosen Pfahlegleicht, die Ansicht des Platzes verdirbt, während