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einander." Was in Denderah zu fast widrigen, sichewig wiederholenden, monotonen Fratzen wird, jenerallerdings seltsame, heilige Styl, den beizubehalteneine religiöse Verpflichtung und seine vielfache in-tellektuelle Bedeutung zwang, wie edel ausgcbildctund in seinem Ausdruck vielfach abgestuft und variirtstellt er sich hier dar. Tief eingegraben, mit wun-derbarer Präcision gezogne Außenlinien umschließenschützend darin eingesenkte Basreliefs, von einerWahrheit, Fülle und Schönheit, welche in diesemStyl nichts übertreffen kann. Es ist eine Ungerech-tigkeit, wenn man behauptet, daß die ägyptische Kunstin Ausbildung der Gestalt hinter der Griechischenzurückblcibe. Sie strebt nur in der Regel mehr demErhabenen als dem Lieblichen nach. Wahrlich, niesah ich, nach meinem Gefühl, Götter und Königein imposanterer Majestät auf ihren Thronen ruhen,nie einen würdigem Ausdruck der ihnen Opferndenoder gabcnbringcndcn Helden, als an den Meister-werken Thebens, obgleich sich größtentheils dieselbenconventionellen Stellungen nach religiösen Vorschrif-ten bei Allen mehr oder weniger wiederholen. Sowerden z. B. meistens, doch nicht immer, die Figuren
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