nur im Profil dargestellt, nicht perspektivisch behan-delt, gewöhnlich nur in schroffer Hälfte sichtbar, dieweiblichen z. B. blos mit einer der beiden hcrvor-tretenden Brüste, gleich einer Silhouette.
Von den doppelten Pylonen des genanntenTempels und der Sphynrallee, die zu ihm führte,ist kaum mehr die einstige Stelle zu entdecken, unddas Gebäude selbst, welches mit dem Tempel, wiein Aegypten sehr gewöhnlich, auch noch einen könig-lichen Pallast vereinigte, liegt ebenfalls zum größtenTheil in Trümmern; dennoch haben sich viele Ma-lereien in brennenden Farben, thcils unter diesenSchutthaufen, theils an den Thoren und im Innernerhalten, so wie zehn Säulen des Portikus von schö-nen Verhältnissen, deren Schäfte Bündel von Was-serpflanzen darftcllcn, die von einem Abakus gekröntsind. Ich übergehe meinem Vorsatze getreu die vonso Vielen beschricbncn weiteren Details, und bemerkenur, daß ^ch unter den Bildern im Innern unterSchutt vergraben eins fand, welches mir eine Dar-stellung uns unbekannter mechanischer Vorrichtungenzum Heben großer Steine zu enthalten schien unddaher einer nähern Untersuchung werth seyn möchte.