mich selbst zu besiegen. Oft hungerte ich mehrereTage lang, oder zwang mich eben so lange nicht zuschlafen, und in allen Arten von Leibesübungenruhte ich nicht, bis ich der Geschickteste unter meinenKameraden geworden war. So erinnre ich mich,daß wir einmal um die Wette bei stürmischem Wetterruderten, um eine kleine Insel zu erreichen, die jetztnoch mein Eigcnthum ist. Keiner kam hin als ich,aber alle Haut hatte sich von meinen Händen gelöst,ohne daß die heftigsten Schmerzen mich in meinemEntschluß irre zu machen vermochten. Auf dieseWeise härtete ich fortwährend Leib und^Sccle ab,bis ich später, wie ich Dir schon erzählt, hinlänglicheGelegenheit fand, mich in meinem etwas ernsterenWirkungskreise, dem kleinen Kriege unsrer Dörfer,mir selbst und Andern als tüchtig zu erproben. Alsich mein neunzehntes Jahr erreicht hatte, wo meinVater schon todt war, zeigte sich noch eine bessereGelegenheit. Griechische Seeräuber hatten verschie-dene Ercesse verübt, und mein Onkel, welchen meh-rere der mächtigen türkischen Gutsbesitzer zu ver-derben trachteten, erhielt auf ihre Veranlassung denBefehl, mit einem kleinen Kriegsschiffe des Sultans
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