helfen, zuldenen die Umstände mich gewaltsam fort-rissen. Wen kann dieses widerliche Detail zu hörenerfreuen! Es ist genug, wenn die Nachwelt wissenwird, daß Alles, was Mehemed Ali geworden ist,er nicht der Geburt, noch der Gunst, sondern Nie-mandem als sich selbst verdankte, aber meine Ge-schichte soll erst von dem Augenblick angehcn, woich ungehinderter beginnen konnte, dieses Land, dasich wie mein Vaterland liebe, aus seinem Jahrhun-derte dauernden Schlafe zu wecken, und es zu einerneuen Cristen; hcranzubilden.«
„Sonderbar,« fuhr er fort, „daß von siebzehnKindern ich das einzig übrig gebliebene bin! —Neun meiner Brüder starben schon im zarten Alter,was auch der Grund war, daß meine Eltern michfast gleich einem vornehmen Kinde erzogen. Ichwar daher bald weichlich und ein Tagedieb gewor-den, so daß mich meine jungen Kameraden verspot-teten, und oft ausriefen:. Was wird, wenn seineEltern sterben, aus Mehemed Ali werden, der nichtshat und zn nichts taugt!«
„Dies machte endlich einen tiefen Eindruck aufmich, und als fünfzehnjähriger Knabe beschloß ich,