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2 (1844) Ober-Aegypten
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unser Aller Schreck über ein so erschütterndes Ereig-niß denken! Auf der Stelle vermochte ich durch dasVersprechen einer reichen Belohnung noch mehrereAraber, den Vermißten in den Wellen zu suchen,ließ die Schiffe wenden, und kreuzte mit ihnen Stun-den lang umher doch Alles blieb vergebens.Keiner hat je eine Spur von dem schönen Knabenwieder gesehen, nicht ein einzigesmal erschien er überdem Wasser, und selbst sein Tarbusch ward mit sol-cher Blitzesschnelle von Wind und Fluth entführt,daß die geübtesten Schwimmer ihn nicht zu erreichenvermochten. Der Umstand, daß meine Pfeife undeine kostbare Bernsteinspitze, die der Verunglückteimmer in einer blechernen Kapsel bei sich trug, wenner mir die Pfeife brachte, mit ihm fehlten, überzeugtemich, daß er, wahrscheinlich im Begriff dem erhalt-nen Befehl Folge zu leisten, beim Uebcrtrcten auseiner Barke in die andere (denn beide waren desüblen Wetters wegen ancinandcrgckettct worden)ausgeglitscht sepn mußte und so jähling in den Flußherabfallend von den Wellen schon begraben war,ehe er nur um Hülfe rufen konnte. Welch schmerz-liches Ercigniß! und wie tief habe ich lange den