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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
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eine heftige Bouraskc, welche die Wellen des Nilshoch wie Meereswellen empor trieb, der Barke eineso schaukelnde Bewegung gab, daß ich meine ausge-breitcten Papiere wieder im Portefeuille zusammeu-packen mußte. Ich warf mich aufs Bett und ver-langte meine Pfeife, den Trost des Morgenländersfür alles Ungemach. Dies gehörte zum Departementmeines griechischen Pagen, und da er sich in derandern Barke befand, rief ihm der Dragoman zu,sogleich den Tschibuck herüber zu bringen. WenigeMinuten darauf höre ich Geschrei und Getümmel,und sehe aus dem Fenster meiner Cajüte drei bisvier Araber sich Hals über Kops in den Fluß stür-zen, um einem rochen Tarbusch nachzuschwimmen, derauf den Wellen vor ihnen hertanzte. Ich wundertemich, daß sie bei diesem Wetter sich um eine Klei-nigkeit so viele Mühe gäben, und sah ihren Anstren-gungen ihn zu ergreifen noch sorglos zu, als Acker-mann ganz blaß hereintritt, um mir zu melden, daßJannis, der junge Page, kein Mensch begreife wie,vom Schiffe verschwunden, und nur sein Tarbuschüber dem Wasser, er selbst aber nicht wieder zumVorschein gekommen sep. Man kann sich meinen und