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2 (1844) Ober-Aegypten
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auch wieder die ursprüngliche Natur dieser Mcn-schenklafse zeigt, welche schnell und treu liebt, wasihr, mit einiger Festigkeit gepaart, als wohlwollendentgegentritt, aber tvdtlich haßt, was sie auf brutaleWeise nur wie unvernünftiges Vieh behandelt. Son-derbar ist es nun, daß die hiesigen Türken für ihremännlichen schwarzen Sklaven in der Regel mildeHerren sind, die weiblichen dagegen mit der größ-ten Härte und Geringschätzung traktiren, wobei dochdie armen Mädchen fortwährend zur Fröhnung ihrerLüfte dienen müssen vielleicht die dcmüthigendsteund empörendste aller Lagen für ein weibliches Ge-müth. Daher ist es auch in diesen Ländern nichtsSeltenes, daß Türken, besonders aus den gcmcincrnKlassen, durch ihre Sklavinnen ermordet werden.Ich spreche von Sklavinnen, nicht von rechtmä-ßigen Weibern, die im Orient wie bei uns mei-stens selbst das Ehcregimcnt zu Hause führen, wenngleich Sitte und Gesetz sie dazu cinsperren.

Während dieses anmuthigen Müßigganges tratder erste März, ewig ein drohender Uuglückobote,zwischen unsre harmlosen Freuden. Es war gegenMittag und ich eben mit Schreiben beschäftigt, als