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Anmerkungen.
phinischcn Gcrmanisirnngs-Systcms gewesen, ist eine so nnlängbarc Thatsirchc, daß mir dieblinde Parteileidenschaft eines Slavopliagen wie Gretschnigg ihr Vorwürfe in geradeentgegengesetztem Sinne mache» konnte.
120k>) S. 192. Georg Klapka Memoiren (Leipzig, Otto Wigand, 1850) S. X.
121) S. 192. Lä voesm „O'Eonell Ungarns" macht Bonrgoing in seinem„I-en ^Iierrss ck'icliome»" (wir selbst haben die Stelle nur ans dritter Hand) diesehr gute Bemerkung: „O'Concll hat die Sache eines ungerecht seiner Rechte beraubtenVolkes vertheidigt: Kofsnth dagegen regte die Unterdrücker gegen die Unterdrücktenans, als er die Ungarn gegen die Slave» bewaffnete".
122) S. 193. Am 10. Mai kamen einige slovakischc Parteiführer in Liptan zu-sammen, sich neuerdings über die Punkte ;n einigen, deren Gewährung sie für dieSlowaken „als Ur-Nation und einstige alleinige Besitzerin des Landes" zu verlangenbeabsichtigten; als sie ihre Anträge Tags daraus einer Volksversammlung vorlegenwollte», wurde ihnen das versagt, so daß sie einen abseits der Stadt gelegenen Ortsuchen mußten, wo des Abends die Punkte verlesen und angenommen wurden. Hodzaa. a. O. S. 73—77.
123) S. 194. Unter andern war im Juli ein Hauslehrer in Pest, geborner Her-mannstädtcr, nahe daran dem Standrechte zu verfallen, weil man bei ihm ein derherrschenden Partei mißliebiges, übrigens in nichts weniger als aufreizendem Tonegehaltenes Schriftchen — „Die Bereinigung Siebenbürgens mit Ungarn vom Stand-punkte der sächsischen Nation beleuchtet" (Wien, Gerold, 16 Seiten) — gefunden hatte.Als dieser Fall in Pest bekannt wurde, rief ein dem ungarischen Ministerium bishernickt abgeneigter Mann aus: „Das Maß ist nun übervoll; wem noch Blnt und nichtKockelwasser in den Adern rinnt, muß empört wenden!" Gränzbote» 1848 Band IV.S. 451 ff. — Unter die im Terte angcdentcten Eingriffe in die Verfassung gehörtedie Aufhebung von 500 Musketen und 300 Säbeln, welche die sächsische Nation ansihren Mitteln angekanft hatte, ans dem Transporte nack Siebenbürgen zn Großwardcin,während die verfassungsmäßig garantirte Volksbewaffnung bei den Ungarn und Szck-lcrn nicht nur nicht gehindert, sondern in jeder Weise gefordert wurde.
124) S. 195. „Zur Geschichte des ungarischen Freihcitskampfes" S. 49—58 und„Zur Geschickte der Romanen in Siebenbürgen" im Östcrr. Corresp. v. 3. März 1849.
125) S. 197. Die Vollständigkeit dieser Organisation fällt wohl erst in die letztenMonate des Jahres 1848. Damals standen der Patriarch Rajaciä und der WoiwodeSnplikac, beide vom Kaiser in dieser Würde bestätigt, an der Spitze des Rational-Ansschnffcs; Vicc-Präsident war Stratimiroviö, Secrctär Aler. Stojackowi6; den Vor-sitz des National-Gcrichtshofcs führte Peter StoisiL, die National-Finanz-Verwaltnngleitete Georg Varsan; als oberster Kriegs-Commiffär fnngirtc Michal Krcsticl aus Titel.
126) S. 198. In einem Artikel des „8Invensl<I cku^", den die Mr. bkorv. Nr.213 v. 16. Nov. S. 840 f. im Auszüge brachten, wurde der durchgängige Untcrsckiedder jcrbilchen und kroatischen Verhältnisse, wo dort das demokratische Element, hierdas aristokratisch-bnrcankratisch-fcndale vorherrsche, hervorgehoben, aber gerade auf dieseVerschiedenheit die Hoffnung gegenseitiger Ergänzung und Stärkung gebaut, derenVorthcile namentlich in gemeinschaftlich parlamentarischem Leben hervortreten müßten:„^pojnis tz-to zn-otivnä Mnonl V jvclno a ^osuckms ) ,'iliü 1>)- 2 toll» prospKnLsmZsiek zioäla!"
127) S. 200. Vgl. Klapka Memoiren S. XI. — XIII. und Therese PnlszkyAns dem Tagcbnchc einer ungar. Dame (Leipzig, 1850, Grnnow L Comp.) II. S.144. — Die Agramcr Adresse findet sich in französischer Übersetzung bei Uol-