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Anmerkungen.
ni'sche Entwurf der „xsrxetuu vonkeckerui-ionv" zwischen Rom, Sardinien undToscana.
25) S. 93. vergleiche: Die römische Revolution vor dem Urtheilc der Unpar-teiischen. A. d. I. übertragen von M. W. A. (Augsburg 1852, B. Schund) S. 113,mit: Politische Briefe und Charakteristiken (Berlin 1849 Hertz) S. 257—262 undLurlo li n 8 vo iii Uu Rspubliorr Uomuiru (Doriiro, 1850) S. 49 sf.
26) S. 94. Ccntral-Organ für Handel ic. Wien 1848 Nr. 149 S. 597.
27) S. 96. „Die Folgen des päpstliche» Segens, die durchaus wie Fluch aus-seheu", wie Senme im „Spaziergang nach Syrakus" sagt. — „In einem Staate, woCorrnption und Schlaffheit lang geherrscht haben, werden Reformen, die bei ihrerersten Ankündigung mit Freuden begrüßt werden, bei der praktischen Ausführung un-schmackhaft, und eine Schaar von unbeschäftigten und untauglichen Civil- und Militär-Beamten fühlte sich von Berändcrnngen verletzt, welche ihrer Bequemlichkeit oder ihrenInteressen zu nahe traten. Biele dieser Leute standen nicht an, die Stellung eines Ministersuntergraben zu helfen, der kühn genug war, Mißbräuche zn bekämpfen, die Anderegeschont hatten." Geschichte des neueren Italiens -e. A. d. E. des Richard HeberWrightson von Julius Seybt (Leipzig, Carl B. Lorck, 1859) S. 166.
28) S. 97. Die „lliviltä ercktolieu" brachte im I. 1854 eine eingehende Darstel-lung der Ergebnisse des über die Vorgänge am 15. und 16. November abgeführtcnProceffes; eine deutsche Übersetzung von I. P. erschien 1855 in Carl Rauch's Buch-handlung in Innsbruck unter dem Titel: „Der 15. u. 16. November des Jahres 1848 inRom, oder Geschichte des an den (sie) Grafen Pcregrini Rossi verübten Meuchel-mordes und dessen Folge". Daraus erfahren wir S. 53 ff., daß es ein Bäckermeisterwar, den die Verschworenen vorzüglich um seines Reichthnms willen in ihre Kreisegezogen, der sich später, durch Gewissensbisse gefoltert, dem Minister anversrant hatteund von diesem bewogen worden war, zum Scheine die Rolle eines Mitverschworencnfort zu spielen, um so über ihr Treiben und ihre Pläne fortwährend im klarenzu sein.
29) S. 97. Vicomte d'Arliucourt bezeichncte in seinem „17 ItuUs rou-;s" (Kurls1850) S. 122 den Prinzen von Canino geradezu als jenen, den in Florenz das Los getrof-fen, „non pus ck'usssssiuer lui-msms, muis cks eommuucker uir ziol^irurck". In Folgedieser Behauptung erschien Canino später in Paris und forderte den Verfasser vorGericht, das letzter» zur Abbitte, Ehrenerklärung, Schadenersatz und Tragung derKosten vcrurtheilte; s. L. Alvensleben Das rothe Italien ,c. (Weimar 1851, B.F. Voigt) S. 76 Anm. d. Übers.
30) S. 99. Wir geben hier eine der Erzählungen, welche die Runde durch diedamaligen Tagesblätter machte: „Am verhängnißvollen Tage wurde ein Monsignore,der gewöhnlich in der Jesukirche Beichte abnimmt, gebeten, ohne den mindesten Auf-schub in die Kirche Santa Maria zu eilen, in welcher jemand ihn dringend zusprechen wünsche. Als er dort ankommt, tritt ein Mensch ans ihn zn und sagt: ,GrafRossi wird heute ermordet, ans der Treppe der Kammer. Verlieren Sie keinenAugenblick, Sie können ihn jetzt noch retten'. Der Unbekannte setzt in aller Eile denganzen Plan der Verschworenen auseinander. Der Geistliche begibt sich darauf in denQuirinal und trifft Rossi, der eben in seinen Wagen steigen will. Als er ihm alleserzählt hat, sinnt Rossi eine Weile nach und sagt daun entschlossen: ,Die Sachedes Papstes ist Gottes Sache! Ich gehe. Ich erfülle meine Pflicht'. Eine Viertelstundenachher war er eine Leiche". Über andere Warnnugen s. ck'^i lineourt I'ktulis rou^oS. 123 f.