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2 (1870) Revolution und Reaction im Spätjahre 1848
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Frauksurtischcr als Frankfurt.

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Das eine große Österreich ist nur eine Spiegelfechterei der Hölle, umdann, wenn die Slavcn erstarkt sein, wenn sic das Dcntschthnin unteredrückt haben werden, auf den Trümmern Österreichs ein slavischcs Reichzu gründen!" In der an die österreichischen Abgeordneten der Frank-furter National-Versammlung gerichteten Adresse, die am genannten Tagevon dem Congresse angenommen wurde, drückte selber seineFreude"aus, wenn die KZ. 2 und 3 zum Beschlüsse erhoben würden, erkannte dieNational-Versammlung zu Frankfurt a. M. alsdie höchste gesetzgebendeGewalt in Deutschland" an und erklärte sichbereit, jedes nöthige Opferzu bringen, um in der Verbindung mit dem übrigen Deutschland zubleiben" ^).

Wie man sicht, begnügte sich der Partei-Eifer nicht damit, denösterreichischen Patriotismus völlig über Bord zu werfen und einemeinseitigen Nationalismus die Zügel schießen zu lassen, der cs ganz zuübersehen schien, daß auf jenen Gebieten, die er als deutsches Eigeu-thum Frankfurt unterworfen wissen wollte, mehr als vier MillionenCcchoslaven, mehr als eine Million Slovenen und mehrere Hundert-tausend Italiener wohnten. Man benützte zugleich den gebotenen Anlaß,auf die jenseits des deutschen Bundesgebietes wohnendenKroaten undPanduren" verächtliche Seitenblicke zu werfen, als ob cs durchaus nichtanginge, für die eigene Nationalität warm zu fühlen, ohne jede fremdeauznfeindcu und zu verunglimpfen. Überdicß zeigte man sich in über-sprndelndcm Diensteifer franksnrtischer als Frankfurt selbst, da das,wofür man unbedingte Unterwerfung aussprach und forderte, im Grundenoch gar nicht existirte, jedenfalls noch nicht zu Recht bestand. DenncS war ja nur die erste Lesung, bei welcher die ZK. 2 und 3 von derMehrheit der National-Versammlung angenommen worden waren, unddie Möglichkeit blieb nicht ausgeschlossen, daß bei der zweiten Lesungandere Bestimmungen getroffen würden, in welcher Hinsicht sogar mehrerewichtige Abändcrungsanträge, wie namentlich die tiefgreifenden Gagern's,bereits Vorlagen. Dazu kam, daß selbst von Jenen, die am 27. Octobcrfür die beiden Paragraphe gestimmt, nicht wenige von vorn herein ihrVotum als kein cndgiltigcs abgegeben hatten, indem sic, darunter selbstMitglieder des Verfassungs-Ausschusses, die Abstimmung nur als eineAnfrage betrachtet wissen wollten,um von Österreich einmal zu ver-nehmen, wie cs sich sein künftiges Vcrhältniß zu Deutschland denkt"

Die Antwort auf diese Anfrage nun sollte ihnen in reichlichem

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