Anmerkungen.
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Worte leugnen, so wird ihm der Mann entgegengestellt werden, der es hörte, einehrenhafter Bürger Wiens." ,.Const. Blatt a. Böhmen" Nr. 112, Beil., S. 1. —Andere nennen Bem, der aber am 31. nicht mehr in Wien war. Dunder fuhrtden angeblichen Ausspruch Blum's S. 706 zum 27. October an. Der Ausdruck„latonrisiren" war jedenfalls schon vor dem 31. in Gebrauch.
257) S. 387. Dem ^ Lorrespondenten der ,,A. A. Ztg." (S. 4902) rief einvorbeisprcngcnder N.-G.-Hauptmann, der ihn persönlich kannte, zu: „Jelacic will mituns unterhandeln!" Es scheinen also mitunter auch bessere Leute die Narren jenerMachinationen gewesen zu sein.
258) S. 389. Die Divisionäre Hartlieb und Csorich hatten an diesem Tage fol-gende Truppcnkörper unter ihrem Befehle: Division F.-M.-L. Hartlieb, Bri-gade G.-M. Karger: 3. Bataillon Otocaner, 4. Bataillon Oguliner, zwei sechs-psiindige Fuß-Batterien. Division F.-M.-L. Csorich: Brigade Oberst Jablo-nowski: 1. Feld- und 1. Landwehr-Bataillon Nassau, 1. L.-W.-Bataillon Kaiser,eine Raketen-Batterie, eine sechspfündige und eine zwölfpfiindige Fuß-Batterie; Bri-gade Sanchez: 2. Feld-Bataillon Wilhelm, 1. Landwehr-Bataillon Stephan, 4 sechs-stündige Geschütze; Brigade Colloredo: 1. Feld-Bataillon Parma, das 3. Latour,das 1. Panmgartten und eine sechspfündige Fuß-Batterie. Zusammen 10 Bataillonsund 40 Geschütze.
259> S. 391. 25 Mann, wobei Dunder S. 864 bemerkt: „Dicß waren zujener Zeit in der Stadt sämmtliche bewaffnete Nationalgarden". Das mag richtigsein; in den spätem Stunden, namentlich während des Bombardements, fanden sichauch andere und zahlreichere N.-G.-Abtheilnngen zusammen.
260) S. 392. Um diese Zeit erschien, wie der ,,Oesterr. Courier" irgendwo er-zählt, ein böhmisches Dienstmädchen ans dem Platze, das emsig auf den Thurm hin-aufspähte und sich endlich au einen Nebenstehenden mit der Frage wandte: „Bitt ichIhnen, schickt mich Frau schauen her, ob hängt schon schwarzgelbe Fahn auf Thurm,kann aber nix seg'n!" Kaum hatte sie diese Worte gesprochen, als sie von wüthendenMännern und Amazonen umringt war, die von ihr zu wissen verlangten, wo sie imDienst stehe. Die Acrmste wußte nicht, was das bedeuten solle, und deutete in ihrerArglosigkeit nur immer auf den Thurm mit den Worten: „Fahne", „schwarzgelb",was jene noch mehr aufbraebte, bis ein Student dazwischcntrat und das Mädchen,dem die lauten Verwünschungen der Menge nachsolgten, in Sicherheit brachte.
261) S. 392. „Oesterr. Courier" S. 1136. Die Scene kann aber nicht „mittenim Bombardement", wie es dort heißt, vorgefallen sein, sondern in den Stunden vordemselben; während des Bombardements hatten sowohl der Stephansplatz als Bechereine ganz andere Physiognomie.
262) S. 393. Die ganze Seene schildert mit lebhaften Farben in der „Presse"Nr. 107, S. 420 ein Augenzeuge.
263) S. 393. „So weit war es gekommen, daß man selbst diesen volkSent-sprossenen Körper, in welchem ultraradicale Elemente das Regiment führten, desVcrraths bezichtigte." „Const. Bl. a. Böhmen" Nr. 111, zweite Beil. — Der Zwi-schensatz entspricht wohl nicht den wahren Verhältnissen.
264) S. 395. Als Platz-Osficiere der N.-G. befanden sich in der Burg Josephvon Heidt und Lieutenant Untcrsteiner, denen vom Platz-Commandanten der Platz-Officier Möser znr Unterstützung gesendet wurde; alle drei machten sich um die— leider erfolglose — Oeffnung des Burgthores verdient. Der im Texte erwähnte
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