Anmerkungen.
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Horde Räuber und Mordbrenner" hervorgchcn sehen wurde. — Sollte sich den Wort-führern jener beiden indnstriöscn Städte in der That nicht die Erwägung aufgcdrängthaben, daß ja solchen Befürchtungen eben nur dann ein Ziel zu setzen, wenn einestarke Regierung Ordnung und Sicherheit hcrzustcllen, den Gesetzen wieder Achtung zuverschaffen im Stande war?
214) S. 304. Unterschrieben waren ans der Adresse: Bürgermeister I)r. Wanka;von den Stadtverordneten: Or. E. Eiselt, Ferles, I. Jaros, Or. Rozkosny, V. Nott,K. Suchh; vom Vcrwaltungsrath der Nationalgarde: Berat, I)r. Klieber, Popler,Tciß, Uhlir; von der akademischen Legion: L. Aull, I. Jaro, Palliardi, Ruß, W.Väter; von der Slovanskü Lipa: I)r. Chrudimskt), I)r. Gaue, I)r. Fr. Hawlicek,W. Seidl, Or. Swestka, Wysek; vom deutschen Verein: Christl, Giittling, Or. F.Klier, Sentter, Zintl. — Die Schriftstücke, die sich ans die Sendung der Prager De-putation, ihre Behandlung und ihre Verwahrung in Olmüz beziehen, finden sich inden meisten größer» Blättern damaliger Zeit abgedruckt.
215) S. 305. Die in der Anmerkung 78b> angeführte Schrift: „Die October-Ereignisse des Jahres 1848".
216) S. 308. Näheres über die Deputation vom 23. bis 25. s. „MährischesLandtagsblatt" (Brünn, Carl Winiker, 1849) S. 462—466, 484 f.; über jene vom2». bis 30. ebenda S. 488—491, 496. Die letztere Deputation bestand aus zwölfMitgliedern, sechs vom Landtage: Graf Bclcredi, Syndikus Franz Jiricek (Wischan),lOr. Franz Index (Stadt Jglan), Haberler, Joseph Zasek (Plumcnau) und TheodorBauer (Brünn) und sechs von den andern Körperschaften, deren Namen wir nichtanzngcbcn wissen. In der Landtagssitzung vom 17. Jänner 1849 entspann sich nocheine unerquickliche Debatte darüber, wer die Kosten des Extratrains mit 280 fl. C.-M.zu bezahlen habe; a. a. O. S. 738.
217) S. 313. „Dieser (polnische) Club ist die zweite Ausgabe des LembergerNationalrathcS: dieselben Erklärungen, dieselben Extravaganzen, dieselbe Flachheit imReden und Handeln wie im Schoße des NationalratheS. Von Grundsätzen ist dakeine Rede, jede vernünftige Erörterung ist verbannt; es ist nicht erlaubt, einer andernMeinung zu sein als jene, welche die Clnbsührer äußern, deren Haupt Herr Zie-mialkowski ist. Damit man sich eine Vorstellung von dem Verfahren dieser Herrenmachen könne, will ich nur erwähne», daß, als vor nicht langer Zeit der AbgeordneteVieleck! bei der Verhandlung einer Frage eine nähere Beleuchtung wünschte, derDeputirte Ziemialkowski statt aller Antwort — zwei Kerzen vor ihn hinstellen ließ!!"Mcciszewski in der „Polska" v. I. 1849, Nr. 3 und 4, auszugsweise in derWiener „Presse" 1849, Nr. 23. — S. auch „Oesterr. Corresp." vom Deccmber 1848,S. 139, wo es über die geheimen Weisungen, welche die Rada naradowa ihren Ab-hänglingen aufnöthigtc, heißt: „Man entwarf ein politisches Bekenntnis), worin nichtsweniger als ,Rcstitnirnng Polens in seinen alten Gränzen, LoSrcißung von Oester-reich* die Hauptrolle spielte und sich jeder verpflichten mußte, mit allen ihm zu Gebotestehenden Mitteln auf die Realisirung dessen hinzuwirkcn. Man zwang die Mitgliederzur Fertigung dieses Bekenntnisses, mit der naiven Bemerkung: .damit man wisse,was man von den Mitgliedern zu halten habe*. Referent dieses verweigerte die Fer-tigung, und wer an der Existenz dieses Statuts zweiselt, der kann es in dem Archivedes abgelebten Nzeszower Kreis-Comit6 finden.**
218) S. 315. „Ein beständiges Waffengetösc und Herumzieben bewaffneterSchaarcn, öffentliches und heimliches Werben für die akademische Legion und zwangs-weises Anffordern zu der mit polnischen Abzeichen geschmückten und meistcnthcils