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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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Anmerkungen.

gern jene Hefe des Volkes voran, die selten weiß, wosür sie kämpst." M. Wagnerin der ,,N. A. Ztg." S.4916; und 4922: „Wir haben uns sorgfältig erkundigt, wodiese Herren in den Stunden der Schlacht gewesen. Sie waren am 28. sämmtlichnltraconservativ, d. h. sie couservirten ihren lhcurcn Leib, und radical war nichts anihnen als, wie bei Hcrwegh, die Kugelschen."

181) S. 261. Wenn man hin und wieder liest, Jclaeic selbst habe die von allenSeiten zuströmcnden Einwohner in diesem Sinne angeredet, die ihm voll Jubel zuge-rufcn und Blumen gestreut hätten, so dürfte solchen Angaben eine Verwechslung mitdem 2. November zu Grunde liegen.

182) S. 263. Dicß wird von mehreren Seiten versichert, obgleich FröbellBriefe S. 41>, der ihn »och denselben Abend sprach, von einer Verwundung Blum'snichts erwähnt.

183) S. 266. In Hackläiider'S Nicht-illustr. Soldatengeschichten 1854, S. 111:s. auch „A. A. Ztg." der. 316, S. 4981. Der Verfasser erzählt zwar: in der Jägerzcilesei das vorgcfalleu; es kann aber nur in den südöstlichen Nebengassen derselben gewesensein, da in der Jägerzcile selbst keine Granzer zur Verwendung kamen.

184) S. 267. Siegfried Kapper verlegt den Odconsbrand schon auf den 25.,s. Anm. 148, während viele Abbildungen für dieses furchtbar schöne Schauspiel den 26.angcben; ein Beweis mehr, welche Vorsicht nöthig ist, wenn jemand in späterer Zeitaus „gleichzeitigen" Quellen Geschichte schreiben wollte.

185) S. 268. Nach dem „Oestcrr. Courier" Nr. 276, S. 1108 sprengte Beinin die Taborstraße mit dem Ausrufe: Kinder, alles ist verloren! „Dieß war derletzte Augenblick", heißt cs daselbst weiter, „der den Wienern diesen Ncvolntionsmannvor Augen führte; im nächsten war er verschwunden und wurde nimmermehr gesehen."— Nach Du »der S. 745 wäre Bein erst beiläufig 8 Uhr vom Weißhappel'schenKaffeehaus in die innere Stadt gesahrcn, eine offenbar vergriffene Zeitangabe.

186) S. 271. Sic waren, wie wir im Texte erzählt, schon am 26. ans BefehlBem's angezündet worden; es muß aber das Feuer wenigstens thcilweise wieder ge-löscht worden sein, da die Nothbrücke, „au der Westseite angezüudct" noch am 29. inHellen Flammen stand; s. Gedenkbuch" S. 33.

187) S. 274. Ausführliches über die Vorgänge in den beiden genannten Vor-städten findet man bei Du »der S. 755—777; es werden da die einzelnen Häusernach ihren Numern bezeichnet und die getroffenen Personen sowie mehrere Officiere,die sich in gutem oder im schlimmen ausgezeichnet, mit Namen benannt. Unter derMannschast zeigten manche Scham über das Benehmen ihrer Cameraden oder ließensich durch die Bitten einer verzweifelten auf den Knien vor ihnen liegenden Muttererweichen, und gewährten den Bewohnern narb Möglichkeit Schutz oder Mittel zurFlucht. Selbst vom Regiment patonr, bei dem das Rachegefühl am begreiflichstenwar, kamen Beispiele von großer Mäßigung und mustervollem Betragen vor.

188) S. 275. So sagt Dnnder von den Plünderungen in der Jägerzcile: „Daßaber auch Einheimische nachhalfen und deren Raub auf Rechnung der Sieger geschobenwurde, ist eine unumstößliche Wahrheit." In gleichem Sinne schrieb der 7p-Corre-jpondeut der ,,A. A. Zlg." S. 4964: „Das Märchen vom Köpfen ist eben ein Mär-chen; die Ermordung von Knaben erklärt sich dadurch, daß wirklich zwölfjährigeBuben mit Büchsen in den Kampf gejagt wurden." Mishandlung von Frauen undMädchen ist allerdings mehrfach vorgekommen — wo, so lange es Geschichten eroberterStädte gibt, kam so etwas nicht vor? —; allein was von Banchaufschneiden, Brüfte-abschncidcu, Spießen von Kindern n. dgl. haarsträubend geschildert wird, gehört wohl