Anmerkungen.
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worden; jedenfalls hat das Feuer von unten herauf gewüthct." So sagte der ehr-liche Messenhanscr in einem Tagesbefehl vom 28., während Bcm in seinem Be-richte vom 27. alles „crbarmnngslcs von den Rcbcllcnlrnppen den Flammen preisgegeben'' sein ließ. — S. auch „Gedcnkbnch" S. 80: „Schnsclka beinzichtigt diekaiserlichen Truppen nnnmwnndcn, die Brände in der Zucker-Raffinerie und amSchlittel angelegt zu haben, während alle Welt weiß, daß dieses Verdienst den Ver-theidigcrn und namentlich ihren Führern, den Legionärs gebühre. So macht manGeschichte!"
160) S. 281. (Joh. B. Weiß) HanS-Jvrgcl 1818, 35. Heft, S. 12. — Inder darauffolgenden Stacht, vom 27. znm 28., wo er an die Barrieade am Ansgangder großen FnhrmannSgasjc commandirt war, machte Fr übel dieselbe Erfahrung. Diesteirischen Schützet, schliefen fest in den Häusern; selbst die Wachposten seiner eigenenLeute, die er in die Fenster eines benachbarten Hanfes postirt hatte, fand er bei sei-nem Rnndgang in tiefen Schlaf versunken. Briefe, S. 33 f.
261) S. 282. Wir fanden diese Verhandlungen an drei Orten erwähnt, dochüberall anders. Da heißt es, der k. k. Hanptmann (?) Graf Stockau, Besitzer vonNapajedl, habe mit der Besatzung der Stern-Barrieade unterhandelt, um sie znmAbzüge zu bewegen; und etwas ähnliches mag, gemäß der vom Hauptgnartier gege-benen Weisung die Ansständischen zuerst znm Rückzüge anfznfordern, in der Thatvorgcf allen sein. Wo anders lasen wir, es sei von den Städtischen ,,an den General,der am Tabor commandirt" ein Parlamentär gesandt, doch voll diesem mit der Er-klärung abgcwicsen worden, „daß cs sich für einen Führer des kais. Heeres nichtschicke, mit Rebellen zu unterhandeln". Den ausführlichsten Bericht brachte die Abend-Beilage z. ,.Wr. Ztg." Sir. 1L6 sv. 28. Octobcr): lieber Aufforderung des k. k. MajorsBaron Schneider sei, nachdem der hitzigste Thcil der Affaire vorüber, der N.-G.-OfficierH . . . l als Parlamentär abgeschickt und mit verbundenen Augen vor den Major ge-führt worden, der ihn nach der Stimmung der Bevölkerung gefragt habe. Dieselbesei entschlossen, habe H . . . l crwicdcrt, mit ihren besten Kräften für Freiheit undRecht ciiiznstchcn. „Das ist die Armee auch", habe darauf Schneider erwiedert; „wennma,i sage, die Armee wolle Rache nehmen an der Aula und den Legionären, so seidas Geschwätz oder Prahlerei Einzelner; die besonneneren Offeriere sähen in den Aka-demikern edle, aber bei ihrer Jugend leicht hinznrcißcude Fanatiker: der Zweck dermilitärische» Operationen gehe nur auf Herstellung der gesetzlichen Ordnung, die voneiner kleinen, der Anarchie huldigenden Partei nnterwühlt worden sei" rc. Worte,die uns durchaus mit dem liebenswürdigen Charakter dieses eben so tapfer» als jo-vialen Osfieicrs zu stimmen scheinen. — Wie sehr übrigens der Drang, dem unerträg-lichen Zustande der Dinge auf friedlichem Wege ein Ende zu machen, die verschieden-sten Kreise erfüllte, bewies ein in der Neichstagssitznng von demselben Tage erwähnterVorschlag eines Professors der l. k. Ingenieur-Akademie, Namens Rehm: „Alle Off-nere der Armee wären anfznfordern, mittelst schriftlichen Ehrenworts zu erklären, daßsie die constitnlionellen Errungenschaften des März und Mai nicht nur achten, sondernauch, wenn man selbe angrcifen würde, vcrtheidigen wollten; geschähe dicß, dannmüßte sich das zwischen Militär und Volk bestehende Zerwürfniß von selbst ausglei-chen." Allein der NcichstagLansschnß eutgcgnetc ganz richtig: Ein solches Begehrenließe sich an das Osfieiercorps nur stellen, wenn der Oberbefehlshaber die Erlaubnis;dazu geben würde.
162) S. 282. Für den Gcmeindcrath erschienen: Kaiser, Watzdorf, DirectorKarl; für das Obcr-Commaudo: Knotb, Thnrn, Schneider. Die Mitglieder der