Anmerkungen.
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scllte sich ihm als Begleiter bei, da man „dem schwarzgelben Kerl" nicht einmal eineDepesche anvertranen könne. Als sie auf dem Rückwege von ihrer Mission bei schoncingcbrochencr Dunkelheit an dem Hanptmanthgcbände vorbeikamen, ersah Holzman»die Gelegenheit seinen frechen Lästerer zu packen, dnrchznbcntcln und vom Pferdeherunter zu werfen, worauf er seinen, eigenen Rosse die Sporen gab und im Eilflngdavonsprengte. Es bekam ihm schlecht wenn man seiner habhast wurde; die in Hvlz-mann's Diensten stehenden Schmiedegcsellcn hatten ein scharfes Verhör zu bestehen,konnten aber seinen Zufluchtsort nicht angeben, weil sie ihn selbst nicht wußten.Dun der, S. 674.
163) S. 201. „Die Herren", sagt Fcnnebcrg II, S. 266, „glaubten einegeheime Sitzung zu halten; aber dem Verfasser war schon im voraus Stunde, Ortund Zweck derselben bekannt. Wäre die Entscheidung für Einstellung des Kampfesausgefallen, so wäre denen, die sich dafür entschieden, der Lohn ihres Verrathes nichtentgangen."
131) S. 201. Ans der akademischen Legion wollte eine besondere Abtheilungunter dem großsprecherischen Titel „Todtcnkopf-Legion" gebildet werden; sie scheintaber nicht zustande gekommen zu sein oder sich bald wieder aufgelöst zu haben. Am27. richtete Messenhauscr einen Aufruf an die früheren Mitglieder derselben, sich inder Ädjntantnr des Belvedere zu melden und sich „als Mittelsmänner den einzelnenSchaaren mit der Muskete in der Hand zur Verfügung zu stellen".
135) S. 202. Mitunter waren es auch Angehörige besserer Familien, zarteFräuleins, Dienstmädchen, die sich da geschäftig zeigten. In der Lcopoldstadt sahman ei» Mädchen von sieben bis acht Jahren sich im Schweiße ihres Angesichts miteinem riesigen Eckstein abmllhen; als ihm das nicht gelang, fing es bitterlich zu wei-nen an und gab dem Hinzntrctenden, der sie beschwichtigen wollte, zur Antwort, „dieLiest habe ihr gesagt, wenn sie den Stein nicht zur Stelle bringe, werde der Windisch-grätz kommen und sic holen".
136) S. 202. Plattcnsteincr am 25. an die Garden der Landstraße.
137) S. 203. Der „Ocslcrr. Courier" Nr. 262, S. 1052, brachte unter derAnsschrift: „Momente ans den Octobertagcn Wiens" von A. Sk (Alexander Stö-sitz?) eine Reihe solcher Secnen.
133) S. 203. Einen Fall dieser Art erzählt Dlinder, S. 649: Franz Haber-satter, ans Prcnßisch-Schlesicn, 25 Jahre, eilt am 23., als das Feuern an der Nnß-dorser Linie begann, nach Hanse sich Patronen zu holen; sein Vater will ihn daranhindern; beide gerathcn in Streit, der Vater legt das Gewehr an, der Sohn ziehtden Säbel. Es wird nicht gesagt, ob und wie das äußerste unterblieb; der Fall kamaber ämtlich beim N.-G.-Obcr-Commando zur Sprache.
139) S. 201. Daß ans einzelnen Häusern Schüsse oder Steine gefallen, unter-liegt wohl keinem Zweifel, obgleich häufig nur Misverständnis zu Grunde liegenmochte und in keinem der mancherlei Fälle der wahre Sachverhalt zu Tage kam.So erzählt Fröbel, Briefe, S. 21, daß am 26., als sich das Elitceorps ans demUniversitätSplatzc sammelte, ans einem Hanse ein Schuß gefallen sei; alle benachbartenWohnungen wurde» schleunig untersucht und einige Geistliche hcrbcigcschleppt, diedas aufgeregte Volk auf der Stelle hängen wollte; doch brachte man sie glücklich vordas Studenten-Comitö, wo sich ohne Zweifel ihre Schuldlosigkeit hcransstellte, daFröbel von ihrem Weilern Schicksale nichts erwähnt. — Ucbcrhanpt brachten dieAufständischen, war cs ihr böses Gewissen oder war cs böswillige Absicht, die Geist-lichen wiederholt in Verdacht und namentlich war cs das Doininieancrklostcr, ans