Anmerkungen,
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Thate» gerichtet, wo die Lebensfrage, ob im österreichischen Lande der Deutsche herr-schen soll oder der Slave, ihrer Losung entgegcngeht," Rosenfcld, Studenten-Comitö, S. 320, — Am 11, sandten der ,,allgemeine demokratische Landwchrverein"für Breslau und Schlesien und dessen Zwcigvcreinc in Brieg, Oswitz, Striegau,Schweidnitz, Licgnitz w, eine Adresse an das „Centralcomits der freisinnigen Vereinein Wien", worin es u. a, hieß : „Neue Wahlen würdigerer Vertreter in Frankfurt andie Stelle der dortigen dreihundert deutschen absoluten Kaiser erscheinen als das ein-zige Rettungsmittcl des dem Untergange geweihten Volkes", Sie gratnliren Wienzu dem „Sieg gegen das von der Camarilla ungebahnte Panslavcnthum"; sie ver-dammen „die Unterdrückungsgelüste der panslavischen Horden gegen Deutschland", unddergleichen Unsinn mehr,
84) S. 128, Fröbel's Briefe S. 11 f. vgl, mit seiner Rede vom 18. Nov,in der Paulskirche, In letzterer sagte er: „Wir glaubten als Fremde, die in einexschwer bedrängten Stadt sich als Gäste aufhielten, die Pflicht zu haben und es unsererEhre schn'dig zu sein, an den allgemeinen Lasten thcilzunehmen, namentlich da manuns gesag, hatte, daß man zur Aufrechthaltung der inneren Ruhe und Sicherheit aufunsere Namen Werth lege,"
85) S, >29. Unter den Wiener Abgeordneten, die „wegen dieser Eigenschaftaus der Reise mishandelt worden waren" — Fröbel's Worte in seiner o, a, Rede —,können wohl nur jene drei gemeint sein, die aus Misverständniß in Floridsdorf durchdrei Tage zurückgehalten, aber auf Reklamation des Reichstags-Präsidiums ohneAnstand freigegeben wurden. Das ereignete sich aber erst am 24, und 25, —s, stenogr, Reichstagsbericht —, also zu einer Zeit, wo weder Blum noch Fröbel mehran eine Abreise von Wien dachten,
86) S. 129, Feu neberg I, S, 112, führt allerdings eine lodesmuthige Hand-lung Hartmann's an; da sich aber dieselbe ereignet haben soll, als die Dampfmühlebrannte, ein Factum, das während der Octobertage nie eingetrcten ist, und da unsüberhaupt Fenneberg für alles, was sich im Kampfe ereignete, als ein schlechterZeuge gilt, so müssen wir an den Wiener Heldenthateu des Dichters von „Kelch undSchwert" so lange zweifeln, als uns nicht triftigere Beweise dafür vorgebracht werden,
87) S, 129, Pröhle a, a, O. S, 164,
88) S, 133, „Die Genesis der Wiener Oclober-Revolution," Von „Schl." inder „Grätzer Ztg." Nr. 241 v, 15. November labgedruckt in der „Wr, Ztg," Nr, 241v. 19., S, 1122 s,), „Seit Monaten", heißt es da u, a., „zeigte man mit Fingernaus fünfzehn bis zwanzig jüdisch-magyarische Mediciuer, die zwischen Buda-Pest undder Aula die Vermittler gemacht, durch welche eine große Anzahl von Studenten
— Pulszky selbst soll ihrer hundert fortan nuterstützt haben — durch Geldspendenoder immer wieder erneuerte kleine Darleihen an der Schnur gehalten und in demMomente, wo der magyarische Separatismus durch innere und äußere Feinde ver-loren schien, die erforderlichen Crawalle in Wien sofort ins Leben gerufen wurden",
— S, auch die Zeilen Batthyäny's an Pulszky vom 17. September (Janotyckhv, Adlerstein, Federzeichnungen; Wien, 1850, Keck, II, S. 75 f.): „Wenn Sie zurGewinnung der Sympathien für das Königreich Ungarn einige tausend Gulden be-nöthigen, können Sie sich diese einstweilen durch Wodianer anweisen lassen, bis ichdie Anweisung im gehörigen Wege Ihnen zukommen lassen kann". — Der im TexteS. 127 angeführte Artikel der „Agramer Ztg,", abgedruckt in Draxler's „Herold"Nr, 78 v, 13. Nov.) sagte nicht ohne Grund: „Wenn Ihr Wiener Deutsche sein