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Anmerkungen.
wollt, so hättet Ihr Euren Brüdern in Ungarn, im Banat und in Siebenbürgen zuHilfe kommen, und nicht der Tyrannei zu Liebe Revolution machen sollen".
89) S. 134. Nach dem Berichte Vidos' (Jauotyckh, Archiv III, S. 148 f.)metzelten die Magyaren bei Schützen „mehr als 50 Räuber" nieder, waren aber doch„Nachmittags gegen 4 Uhr gezwungen, vor dem mindestens auf 42000 Mann sichbelaufenden Näuberhaufeu sich zurückznziehen." — lieber den Durchzug der Kroatendurch Steiermark s. Gatti S. 277 f. Wenn die Wiener radicalen Blätter verkündethatten, im Rücken Jclacic werde sich der Landsturm erheben, so sah mau jetzt dasWiderspiel von dieser Prophezeiung; denn der Laudmann Steicrmarks zog, wie eswörtlich in einem Schreiben aus jener Gegend hieß, „gemüthlich den als Würgernund Bluthunden verschrienen Kroaten entgegen". — Thodorovic' Leute hatten, seit sieKroatien verlassen, kaum dreimal unter Obdach geschlafen.
90) S. 138. Den Wortlaut der Erklärung s. „Rückblicke auf Temesvär" sk. k.Filial-Staats-Druckerei in Temesvär 1853) S. 13 —15; die Verkündigung desBelagerungszustandes, in Jauotyckh's Archiv III, S. 135, wo sich auch dasSchreiben eines gewissen H. E. Hazay au die Mitglieder des Pester Gleichheits-clubs v. 5. November (III, S. 265—270) findet, der sich in bittern Ausdrückenüber den Mangel an Energie, die Rathlosigkeit, die „stolze Dünkelhaftigkeit aristokra-tischer Machthaber", das „geistlose Tablabiro-Treiben" beklagt, das die Festung Te-mesvür so lange in den Händen einer „feindlichen" Garnison gelassen habe; noch seies Zeit entschieden auszutretcn w. — S. auch: Temesvär im Jahre 1849. Währendder Belagerung geschrieben. Wien, Greß, 1850.
91) S. 139. Erlebnisse eines k. k. Osficiers im Lster.-serb. Armeecorps (2. Aus-gabe, Prag, 1862) S. 73—79, vergl. mit KlaPka, Nationalkrieg II, S. 40—43.—Von diesen beiden vielfach abweichende Darstellungen der Gefechte bei Alt- undNeu-Becse finden wir in einer Correspoudenz aus Földvar vom 13. October in den,Mnrov8lcfi Horvinx" vom 6. n. 7. November und in einer andern ans Cnrug in„biuroäni Rovi»)-" Nr. -179, S. 704. Zu bemerken ist dabei, daß diese letzter»Quellen nichts von einem Oberl. Wolfram wissen, sondern als Führer des gegenAlt-Becsc gerichteten Angriffs den (National-) Hanptmann A. Jankovic und denSerbianer-Hauptmann Luka Stesanovic nennen.
92) S. 140. In einem aufgesangcnen von den Zeitungen veröffentlichten BriefeApor's vom 2. October hieß es: „Ich glaube, der Umstand, daß ich 26 romänischeAufwiegler anshängen ließ, wird meinem szeklerischen Charakter und Namen einenhinlänglichen Nachdruck gegeben haben." Ein zweiter lautete: „An die Bewohnervon M. Bückös, Petcrlaka, Jstvanhäza, Czintos und andere benachbarte Dörfer.Hiedurch gebe ich oberwähnten Bewohnern zu wissen, daß, wiefern dem verehrtestenHerrn Galfy in Bückös was immer für eine Beleidigung durch jemand zngefllgtwird, das ganze Dorf, aus welcher der Beleidiger gebürtig ist, gleich Szent Zaslo inAsche verwandelt wird. G. Apor."
93) S. 140. Sajo, der diesem grauenvollen Ereignisse eine seiner historischen No-vellen (Schlachtenbilder aus Ungarn, S. 29—120) widmet, nennt die Familie „Bärdy".
94) S. 141. Die Berichte der Kaiserlichen stellen Vay als jenen dar, der dieganze Aufregung in Siebenbürgen recht eigentlich geweckt und genährt, die Agyag-falver Versammlung veranlaßt habe rc. Von der AnfstandSpartei dagegen wurdeVay gerade umgekehrt zum Vorwurfe gemacht, er habe erst nach „langem Wider-streben" in die letztere gewilligt und erst, da er nicht answcichen konnte, „den durchseine Anhänglichkeit an die Dynastie bekannten" Grafen Miko zum Präsidenten be-