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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
Entstehung
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Anmerkungen.

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38) S> 68. Aus den Briefen eines deutschen Officiers, a. a. O. S. 106.

39) S. 59. DieWiener Zeitschrift" Nr. 212, S. 849, hatte den Muth, diesenZug in der bedrängten Hauptstadt zu einer Zeit zu erzählen, 24. October, wo dieLeidenschaft und Schmähsucht wider den verhaßten Kroateuhäuptling den höchstenGipfel erreicht hatte.

40) S. 62. Siehe:Alfred Fürst zu Windischgrätz, k. k. F.-M.-L. und com-maudirender General in Böhmen. Eine treue unparteiische Darstellung der letztenPrager Ereignisse re. Von ***»r (Wien, Gerold, 1848), S- 13:Welchen Men-schenfreund erfüllt es nickt mit Scham, daß man diesem Manne jenen albernen Aus-spruch eines Landjunkers, ,der Mensch fange erst vom Baron an', den ihr chon indem hundert Jahre alten Buche: ,VucIsmsoum für lustige curiense Leute' lesenkönnt, vindieiren will?" Als Verfasser der hier angeführten Schrift, die in kurzerZeit zwei Auflagen erlebte, wurde allgemein ein Mann bezeichnet, der im WienerReichstage auf der äußersten Linken saß und damals ein Demokrat von reinstemWasser war.

41) S. 62. Tangl, Mittheilungen des hist. Vereins für Steiermark 1867, S.5983. Wir müssen abwarten, was etwa von Seite des Hauses Windischgrätz gegendie dessen ganze bisherige Familientradition (Goth. geneal. Taschenbuch 1848, S. 233 f.)nmstürzendeu Ausführnugeu dieses leider unvollendeten Aufsatzes vorzubringen hat.Wie übrigens ein Historiker und Genealog vom FacheWindischgrätz und die Herrenvon Windischgrätz" schreiben kann, ist uns unbegreiflich. Selbst was die steierischeHauptstadt betrifft, so schrieben alle deutschen Classiker nie anders als Grätz. Es warauch das erstemal, daß man, wie dieß seit dem barocken Dortrage Hammer's in derVersammlung der Naturforscher in Grätz geschehen, absichtlich und mit Bewußtseineine mundartliche Verunstaltung auf die Höhe der Schriftsprache erhoben. Mit dem-selben Rechte könnte jemand auftreten und verlangen, man solleWean" schreiben,weil Vollblut - Lichtenthaler und Rossauer nicht anders sprechen. Urkundlich undschriftlich läßt sich seit Jahrhunderten nurGrez" oderGrätz" Nachweisen, wennder Name auch hundertmal aus dem slavischentzruckse" abstammte. Oder sprichtetwa jemand im deutschenGorz", weil der lateinische Ausdruck6ormiu" lautet?

42) S. 66. Die Sage von einem handgreiflichen Zusammenstoß des wildenGroßfürsten mit dem Obersten seines Regiments hat schon Schöuholz in seinenTraditionen" II, S. 9598, durch Darlegung des wahren Sachverhalts widerlegt. Bezeichnend für den Charakter und das gegenseitige Verhältnis; der beiden Männerist auch folgender Vorfall: Der Carevie, der sich um alle Einzclnhciten seines Regi-ments bekümmerte und darum von allem Anfang von der Ernennung eines zweitenInhabers nichts wissen wollte, gab dem Fürsten unaufhörlich zu schaffen. EinesTages kam eine Vorladung zu persönlichem Erscheinen Leim Großfürsten, als Win-dischgrätz eben mehrere Congreßgäste an seiner Tafel hatte, daher er mit dem Abge-sandten des Großfürsten übereinkam, er werde sich gleich nach aufgehobenem Dinerzum Inhaber verfügen. Der russische Prinz, von seinem Lande her nicht gewohnteine solche Entschuldigung gelten zu lassen, empfing den Obersten in strammer Hal-tung und sagte, nachdem die Geschäftssache beendet war, zu ihm:II ms ssmdls,cprs vous jonss Is grunck-ssiAnsnr?", worauf der Andere: ,Mon prinss, il nsms bunt pus Is jousr, pur ss ipus js Is suio".

43) S. 74. Med. Dr. Paier, Hausarzt des Fürsten, war Augenzeuge diesesraschen Uebcrganges vom sittlich Unschönen, obwohl Verzeihlichen, zum sittlich Edlen.Unmittelbar nach der Katastrophe gerufen, hatte Paier aus seiner Wohnung im

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