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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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462
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462 Anmerkungen.

finden können, wo er nicht aus andern Büchern oder Zeitungen oft ganze Seitenlang ausgeschrieben hätte.

17) S. 25. Siehe den geharnischten Artikel: ,.Dic Helden des k. k. Hofburg-thcaters", in den Sonntagsblättcrn Nr 42 (Neue Folge Nr. 3l), S. 756:Warumkehrt Ihr als Garde» der Wiener NolkSwchr nicht zurück, wenn Ihr schon die Bühneeigenmächtig für geschlossen erklärt? Oder verzichtet auf Eure Gage! Der Staathat nicht mehr so viel Ueberfluß, um Euch fern von Madrid über Euer Benehmenlänger Nachdenken zu lassen."

18) S. 25. Der Norddeutsche Pröhle a. a. O. S. 213 macht ans diesem An-lasse die Bemerkung:Die katholischen Kirchen sind ja immer wie öffentliche Märkte,ans denen das Volk stündlich ab- und zngeht, während die in der Woche verschlosse-nen protestantischen Kirchen stillen haushälterischen Vorrathskammcrn der Andachtgleichen." Hierher gehört auch, was Moritz Wagner in einer Corrcspondcnz ansWien vom 26.A. A. Ztg." S. 4600, sagt:Im Ganzen habe ich unter den WienerFrauen nicht die Hcldinen gesunden, mit deren Schilderung andere Berichterstatteraus Wien so freigebig gewesen. Sie find von weichem Gcmüth, wie deutsche Frauenimmer sein sollen. Die, welche weder jammerten noch Thränen vergossen, zeigteneine religiöse Ergebung, beteten in den Stunden der Noth und vertrauten auf jenenGott, den unsere männliche Jugend nicht mehr kennen will."

19) S. 28. Schuselka, das Revolntionsjahr (Wien, Jasper, Hügel L Mauz,1850), S. 387 f., sucht zwar nachzuwcisen, daß jene Abgeordneten, die ihre Plätzeverließen, namentlich dieCzcchcn", der guten Sache ungemein geschadet hätte»-,allein Füstcr, Memoiren (Frankfurt a. M. 1850) II, S. 194 f., gesteht, die Linkehabe mit manchem, was in ihrem Sinne gekegen hätte, an sich halten müssen, damitihr nicht auch das Ccntrum davonlaufe. Von deutsch-tyrolischen Abgeordnetenblieb l)r. Wörz zurück, der in Nr. 152 desThroler Boten" (vom 4. November)eineAufklärung-' einrllcken ließ, worin er sich zu seiner Rechtfertigung unter anderndaraus berief, daß erbei der Entscheidung aller vorgekommenen Fragen nur mitdem Herrn Abgeordnete» vr. Gredler gestimmt habe". Bezüglich der davongcgange-nen steirischen Abgeordneten wurde in der R.-T.-Sitzung vom 19. der Beschluß ge-faßt, ihnen eine Frist von zehn Tagen zu geben, binnen welcher sie zurückzukchren hätten.

20) S. 29. Wenn daher Schnsel ka a. a. O. S. 391 behauptet: Der Reichs-tag habe nie seinen bloß gesetzgebenden Charakter verlängnet; er habe die Vertheidi-gnngsangelegenheiten nicht selbst in seine Hand genommen; er habe diese Sache viel-mehr dem Gemeinderaihe und der Nationalgarde überlassen, welche beide Körperschaf-ten sich mit Begeisterung sür die Verthcidignng ausspracheu, was der Reichstag nichthindern konnte und durfte; er habe zuletzt, als man zur Capitulation geneigt war,dieß nicht nur nicht gehindert, sondern es, eingedenk seiner Friedens-Mission, unter-stützt so enthält diese Stelle eben so viele Unrichtigkeiten als Sätze, von derenjeden: sich am Faden nnläugbarer Thatsachcn das gerave Gegentheil Nachweisen läßt.

21) S. 29. DieSlavischcn Centralblätter" Nr. 152 v. 6. Nov. enthielteneinediene Auflage der Zauberflöte", derenvierte Scene" lautet:

Chor der am Reichstage zurückgebliebenen conservativen Depu-tirten (wie Papageno, mit einem tüchtigen Schloß vor dem Mund):

Hm, hm, hm, hm, hm, hm, hm, hm, hm!

Minister Kraus:

Ich kann nichts thun als euch beklagen,weil ich zu schwach zum helfen bin!