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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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Anmerkungen.

3) S. 13. Bericht B asserm änn 's in der Pankskirche in der 109. Sitzung(3. Nov. 1848), stenogr. Bericht IV. S. 3047.

4) S. >4. lieber das Walten der zügellosesten Anarchie in Wien brauchte mangar nicht so viele Worte zn verlieren und Beweise vorzubringen war es dochnatürliche Folge der ganzen rechts- und gesetzlosen Lage!, wenn man es nicht vonder andern Seite bei jeder Gelegenheit zu läugnen versucht hätte. Hier nur nocheiniges. Nachdem Messenhanser ein eigenes Kriegsgericht eingesetzt, kamen wiederholtKlagen wegen Ranbanfällen vor, die an das Criminakgericht verwiesen wurden. Am19. fand sich über die Klage einer in der Salzgries - Caserne wohnhaften Partei, die,,von Nationalgarden, Studenten und Arbeitern" beraubt worden, der Gcmcinderathherbei, derselben theilwciscn Schadenersatz zn bewilligen. Am 24. wurde dem National-gardc-Ober-Commando gemeldet, daß in der Artillcrie-Caserue auf der Landstraße in einegeschlossene Osficiers-Wohnnng eingcbrochcn worden.Wer hat die Caserne am Heu-markt, die Taback-Niederlage geplündert? Bei welcher Behörde konnte man für einverletztes Recht Hilfe suchen? Wer hatte den Muth ihre Aussprüche in Vollzug zusetzen?" D. Mitrichtcr imOestcrr. Courier" Nr. 268. ,,J möcht nur wissen",schrieb der Hansjörgcl im 36. Hcst S. 4 s.,warnms an die Cascrnen National-Eigenthnm g'schrieben hab'n, wenn sie alle vom Volk geplündert worden sein?Die Officier und die Militär-Beamten, die da bequartirt war'n, sein ganz ansg'raubtword'n, und es soll eine merkwürdige Veränderung g'wesen sein, wie die Weibsbilderin Lumpen und Fetzen einzog'n, und dann als Gnädige mit Hüten, Mantills undseidenen llebcrröckcn ansmarschirt sein." Ucber den Punkt der Sittenlvsigkeit hießes in einem Schreiben ans Wien vom 24. in derNeuen Münchener Ztg.Anden Wachtfeuern unserer sogenannten Freiheitshelden gehen Dinge vor, die man sonstwenigstens in den Schleier nächtlichen Dunkels zn hüllen sucht. Wien wird nachZnrttckführnng eines gesetzlichen Zustandes noch lange die Lösen Nachwirkungen derjetzigen Lage spüren; man reißt nicht ungestraft in solcher Maßlosigkeit alle schützen-den Schranken zusammen, mit denen das Sittlichkeitsgcfühl die Gesellschaft zusammen-hält." Nach der Zeugenschaft des glaubwürdigen Dunder kamen beim KriegsgerichteNolhznchtsfällc mehr als einmal zur Sprache, nur daß die andern nicht so rascheund extreme Strafe fanden, wie der im Text erwähnte.

5) S. 16. Sehr lebendige und anziehende Schilderungen des damaligen Lebensund Treibens in Baden liefern die Aufsätze:Schanderl's Kaffeehaus zn Bade» oderdas Asyl schwarzgelber Flüchtlinge" in derGeißel" Nr. 67 v. 9. November,S. 279 f., und:Der Oetober 1848 in Baden bei Wien. Eine Skizze von L. Rand -nitz" imOestcrr. Courier" Nr. 261263 (vom 11.14. November).

6) S. 17. Eine Scene dieser Art, wo ein biederer Tyroler im Bierhanse ,,znrLinde" (Haarmarkt) vor wenigen Gästen das große Wort sührtc, erzählt Pröhle:Aus dem Kaiscrstaat (Wien, Gerold, 1849), S. 201 f.

7) S. 19. S. die Redactions-Anmerkung Nr. 292 v. 15. Decembcr 1848,S. 1173, und C.J.Metzgcr'sRechtfertigung" in Nr. 294 und 295 vom 17. Dec.,S. 1184.

8) S. 19.Jeder Zeitungsschreiber mußte sein Leben riskiren, wenn er wagte,etwas unangenehmes für die herrschende terrvrisirendc Partei mitzntheilen; sic mußtenalles ansnehmen, was man ihnen zusandte, und lesen Sic den Oestcrr. Lloyd v. 19.und 20. Octobcr, so finden Sic wahre Schandartikel darin, furchtbare Lügen undAufforderungen zum Aufruhr; aber auf Leben und Tod mußte sie der Rcdactcnr ans-