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III. 25. Schlacht bei Schwechat am 80. October.
gegen Mannswerd los, das vom zweiten Bataillon Gradiskaner undeiner Abtheilung Serezaner besetzt war. Es entspann sich ein leb-haftes Plänkeln, die Geschütze spielten von beiden Seiten gegenein-ander, bald gingen im Orte zwei Scheunen in Flammen auf. Jetztergriff Guyon eine Tricolore und führte seine Leute zum Sturmevor. Trotz des tapfern Widerstandes der Granzer, denen eine DivisionWiener Freiwillige zur Unterstützung gesandt wurde, gingen dieBarricaden verloren, deren Vertheidiger sich über den kalten Ganggegen Kaiser-Ebersdorf zurückzogen und sich, verstärkt durch Abthei-lungen der Brigade Dietrich, in der Neu- und Thurmmühle festsetz-ten. Einzelne Versprengte, mit flüchtigen Dorfbewohnern untermischt,suchten in den nahen Auen der Donau Schutz. Guyon besetzteMannswerd und brach aus dem Orte hervor, als eine jenseits deskalten Ganges aufgestellte Abtheilung Jäger und die aus den Schuß-löchern der Thurmmühle hervorblitzenden Gewehrläufe sein weiteresVordringen hemmten.
Mittlerweile, es war zwischen !) und 10 Uhr V.-M., hatte auchim Mitteltreffen die Action begonnen. Eine am Vereinigungspnnkteder Preßburger und der Brücker Straße, eine Viertelstunde außer-halb Schwechat, aufgestellte Sechspfünder-Batterie der Brigade Rasticempfing die aurückeudeu Colouneu der Ungarn so kräftig, daß sieKehrt machen mußten. Um so eifriger spielten ihre Geschütze; einevon ihnen zur Verstärkung herbeigezogeue Zwvlfpfünder-Batterieervffuete ein verheerendes Feuer auf die außerhalb Schwechat liegen-den Häuser und Scheunen, hinter denen die kaiserliche Infanterie desMitteltreffens eine gedeckte Aufstellung genommen hatte. Bald warenmehrere dieser Gebäude in Brand gesteckt. Jelacic befahl die Räu-mung von Schwechat und Neu-Ketteuhof und zog die Truppen ansdas linke Ufer des Flusses, dessen Uebergäuge das 4. Likaner-Bataillonunter Oberstl. Budisavljevic schützte; alle Versuche des Feindes, sichderselben zu bemächtigen, wurden tapfer abgewehrt. Der Oberfeld-herr, der vom Laaer Berg die Bedrängnis der kaiserlichen Aufstellungauf diesem Punkte gewahrte, sandte von der Reserve drei BataillonsInfanterie und eine Fuß-Batterie zur Verstärkung nach Schwechat.Da gleichzeitig die Meldung eintraf, daß nicht unbedeutende Abthei-Inngen des Feindes die Richtung gegen Wiener-Neustadt einzuschla-gen schienen, so erging an General Schütte der Befehl, ein Grenadier-