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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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Z46 HI- 24. Ereignisse und Zustände in den ungarischen Ländern.

Blasiu seinen Landsturm aus Umwegen in die Flanke der Magyaren,die in die Flucht geschlagen und eine Strecke weit verfolgt wurden.

Zugleich drohte den siebenbürgischen Unionisten vom Norden herGefahr. Um die Mitte Oktober war Oberst Urban mit zwei Batail-lonen romanischer Gränzer, einer Escadron Max-Chevauxlegersund zwei Geschützen von Naszod ausgezogen und hatte Szüsz-Rögenbesetzt. Von Borgo-Prund zog er drei Compagnien Gränz-Cordonan sich, 25., vertrieb nach kurzem Gefecht eine größere Szekler-Abtheilung aus Vahda-Szent-Jvüny und Särpatak, 29., und bedrohtevon da Maros - Vüstlrhely. Zwar rüstete sich Oberst Sombori, ihmmit 4000 Mann entgegen zu ziehen und ihm die Spitze zu bieten.Allein auch Ürban hatte Verstärkungen in Aussicht, mit denen GeneralWordener aus der Bukowina bereits auf dem Wege war, währendvon Süden General Gedeon Vorbereitungen traf, einen entscheiden-den Schlag gegen Maros-Vüsärhely zu führen.

Die Einzelheiten dessen, was sich in der geschilderten Weise imungarischen Süden und in den transsylvanischen Bergen zutrug,erfuhr man im Lager Moga's allerdings erst später; doch im allge-nieinen wußte man genug, um zu erkennen, daß es mit der Sachedes Magyarismus in jenen Gegenden ebenso bedenklich stand als ander Nordwestgränze des Landes, wo General Simunic seinen Marschauf Preßburg unaufgehalten fortsetzte.

Um die Stellung Moga's von dieser Seite zu decken, hatte derKriegsminister Möszäros den Major Ordödy entsendet, der in größ-ter Eile zusammenraffen sollte, was er an verfügbaren Truppen auf-zutreiben und dem General Simunic entgegenzustellen vermöchte.Ordödy traf am 26. in Trencin ein, von wo Simunic nur noch einpaar Meilen entfernt war. Die Stadt ließ sich nicht halten; Or-dödy führte seine Streitkräfte aus Trencin hinaus, 27., und nahmetwa eine Wegstunde südwärts nächst der Waag Stellung. Er hatteeine Masse von 7000 Mann unter seinem Befehle, die jener derKaiserlichen der Zahl nach bei weitem überlegen war. Aber nur einsehr geringer Theil davon gehörte der regulären Truppe an: die ausPredmir gewichenen 350 Mann Prinz von Preußen und 21 Mannvom Werb-Commando Kaiser Alexander; das übrige waren Tren-ciner und Neutraer Nationalgarden, dann Landstürmler, einige mit