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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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SzcklerischeS Wütheu gegen die Walachei!.

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das Unheil verkündete, das fanatische Zerstörungswuth über walachischeoder sächsische Ortschaften gebracht hatte. Alle Straßen waren ver-legt, niemand getraute sich mehr zu reisen; kaum daß sich die kaiser-liche Post noch durchwand. Volkreiche Ortschaften waren in Schutt-haufen verwandelt; auf dem Boden sah man die Leichen verbrannter,erschlagener oder erschossener Bewohner, denen es nicht geglückt war,sich durch rechtzeitige Flucht in benachbarte Wälder zu retten. Somancher von denen, die kalt da lagen, hatte sich den Tod als Befreieraus unmenschlichen Martern ersehnen müssen^).

Doch wurde diesen Erfolgen der Szekler bald Halt geboten. Einbewaffneter Haufe, der voll Nagy-Enyed aus das Dorf Bogaczbrandschatzen wollte, 24, sah sich unerwartet dem k. k. Major Kleistergegenüber, der, von den Bedrohten angerufen, von Mediasch mit dreiCompagnien Infanterie, 400 Mediascher N.-G. und zwei Geschützenheranrückte. In aller Eile zogen sich die Szekler in das Thal vonMagyar-Säros zurück, wo sie sich für die entgangene Bogaczer BeuteErsatz holte». Doch die Kaiserlichen waren ihnen auf der Ferse, 25.Ein Theil des Nanbzuges befand sich bereits auf dem Wege gegenGälfalva, ein anderer warf sich in die Häuser von Magyar-Särosund empfing die Truppen mit Gewehrschüssen. Diese aber dran-gen mit Macht vor; die Bauernhöfe wurden erstürmt, die Verteidi-ger niedergemacht, während eine andere Abtheilung den Abziehendennacheilte, mit gefälltem Bajonuet auf sie eindrang, den FliehendenKanonenschüsse nachsandte. Die Szekler verloren 100 Mann auTobten und Verwundeteil, 23 an Gefangenen. Eine Fahne, 2 Trom-meln, 7 Gepäckwagen mit 22 auserlesenen Pferden bespannt, zahl-reiche weggeworfene Feuergewehre, die Casse und allerhand anderesZeug, auch Schlafröcke und Schlafhaubeil darunter, fielen den Sie-gern in die Hände. Ebenso schlimm erging es einige Tage später,28., dem Major Bänffy, als er das Lager des Vice-PräfectenBlasiu bei Krako (Cricänu) angriff. Der Nebel begünstigte die Kriegs-list eines Blasendorfer Studenten, der eine Anzahl Strohbündel inSubmanu'S, eine Art romanischen Oberkleides, steckte und der Reihenach all eineil Zaun befestigte. Während sich nun die anrückendenHonvods durch den Anblick dieser Gestalten, die trotz alles Feuernsstets neu aus der Erde zu wachsen schieilen, aufhalten ließen, führte