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II. 15. Beschluß engeren EinschlicßenS der Stadt.
fürchtete, mit einem Theile seiner Streitkräfte, 1750 Mann mit 6 Ge-schützen, Neusohl, Schemnitz und Heiligeukreuz, mit 000 Mann Kremnitzbesetzt hielt nnd bei 5000 Nationalgardeu ein Lager im AltgebirgerThale beziehen ließ, als ihm eine Depesche des Landesvertheidigungs-ausschusses den Einmarsch der kaiserlichen Truppen in das TrencinerComitat ankündigte. Schleunig zog er seine Streitkräfte bei St.Martin zusammen, hatte aber noch keinen klaren Plan gefaßt, alser erfuhr, daß Simunie bereits aus Sillein losgehe. Durch einenneuen Pester Befehl zur Eile angetrieben, brach er jetzt mit dembesten Theile seiner Truppen, 1250 Mann mit 4 Geschützen, vonSt. Martin auf, zog längs der Thurüez hinab und rückte durch denPaß von Strecno an die Waag. Seine Vortrnppeu marschirten vonder einen Seite in Sillein ein, das die Kaiserlichen von der andernkurz zuvor verlassen hatten. Bei Bice mußte er seine kostbarste Zeitder Herstellung des Fluß-Ueberganges opfern; ehe er sich wieder inMarsch setzte, war ihm Simunie, von dessen „raschem nnd geheimem"Vordringen, von dessen „Schnelligkeit und Vorsicht" er an den Landes-vertheidignngsausschuß in Ausdrücken größter Bewunderung schrieb,um fast zwei Tagemärsche voraus, so daß der Obergespan Marczi-b-inhi von Treuem einen Hilferuf nach dem andern nach Preßburgund in das Lager Moga's sandte.
An beiden Orten hatten gleich die ersten Nachrichten vom Ein-marsch Simunie' durch den Jablunka-Paß, die sich wie Lauffeuer dasWaagthal hinab fortpflanzten, nicht geringe Bestürzung erzeugt. Viel-leicht stand damit der plötzliche Rückzug Moga's über die Leitha, dieer am 21. kaum überschritten hatte, in Verbindung. Am 22. kamPnlszky aus dem Parendorfer Lager nach Preßburg, hielt vor demGasthause „zum grünen Baum" eine Versammlung ab, feuerte dieehrsamen Preßburger an, aus allen Kräften Schanzen zu bauen, undschon Tags darauf sah man sie mit Hauen und Spaten, Pulszky ander Spitze, unter den Klängen des RakOczy-Marsches den „tiefen Weg"hinaufzichen, wo das wichtige Neudorfer Defilö zu befestigen war;Damen, jung und alt, wurden in eine besondere Abtheilung zu-sammengeschaart, eine eigene „Frauenschanze" sollte unter ihren zartenHänden erstehen. Zur selben Zeit sandte Moga eine Abtheilung überGöttlesbrunn und Groß-Höflein gegen Hamburg, wo sie die Donauübersetzen und nach Preßburg rücken sollte. Es liegt die Vermuthung