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1 (1869) Die Belagerung und Einnahme Wiens October 1848
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Stromübergang der Truppen bei Nußdorf.

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trümmer und Steinblöcke umher; Erdaufwürfe und Bettungen fürdas Geschütze unterbrachen die sonst so reinlich gepflegte Wandelbahn,über die das gelbe Herbstlaub in wirrem Wirbel dahinflog. Wennjetzt jeniand auf die verlassenen Basteien kam, so waren es des Abendsspärliche Besucher, die im fernen Umkreise nach den Wachtfeuern derkaiserlichen Truppen spähten und ängstlich lauschten, ob nicht neuerKanonendonner ihre nächtliche Ruhe stören werde. Nachts herrschteschauerliche Ruhe, nur zeitweise durch Pferdegetrampel oder Waffen-geklirr einer im Tactschritt vorbeimarschirenden Schaar oder Gerumpeleiner gegen die Linie fahrenden Kanone unterbrochen.

12 .

So unfreundlich das Wetter am 22. und die ganze Nacht hin-durch gewesen, so mild schien Montags den 23. die Sonne vom ent-wölkten Himmel herab. Der Brückenschlag oberhalb Nußdors bei ders. g. Schleifmühle, der am Tage zuvor hatte aufgegeben werdenmüssen, begann auf's neue; die längs dem Ufer aufgestellten Pontonswurden in den Fluß gefahren und bald nach eilf Uhr B.-M. waralles fertig. Gegen Mittag begannen die Cavallerie-Brigade Belle-garde, die Haupt-Artillerie-Reserve, zwei Compagnien Sappeurs undeben so viel Pioniers den Uebergang, während das Hauptquartierdes Marschalls von den zwei Dampfern, die Infanterie-BrigadeSchütte 'theilweise auf Plätten auf das andere Ufer gebracht wurde.Abtheilungen der Brigade Wyß am linken Donauufer und der Di-vision Ramberg am rechten beschützten den Uebergang, der bis in denspäten Abend hinein währte. Die Truppen hatten, da der Marschgrößerer Colonnen im Weichbilde der Stadt minder räthlich schien,ans der Straße über Klosterneuburg und Greifenstein das TulnerFeld zu gewinnen, auf diesem die Nacht über zu bivouakiren und amfolgenden Tage, 24., über den Niederberg, Purkersdorf, Maria-Brunn,St. Veith und Schönbrunn zu marschiren, um ein Lager bei Erlaaund Vösendorf zu beziehen. Die Gegend um Stammersdorf war