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I. 7. Vertheidigmigsiiiittel und Kräfte der Stabt.
die Hauptmasse der Mobilen, von denen zeitweise bei 3000 Mannda versammelt waren; eine Reibe hölzerner Baraken längs denMauern des obern Gartens diente ihnen zur Unterkunft. Selbst dasHauptgebäude blieb von Einquartierung nicht verschont und wemder Gedanke kam, wie die unersetzbaren Kunstschätze der Galerie demSchutze der Lagernden selbst anvertraut waren, bei denen trotz allerStrenge ihres Commandanten Räusche zu den gewöhnlichen Dingengehörten, der mochte sich eines bangen Zitterns kaum erwehren.
Das Haupt-Observatorium der Aufständischen befand sich ausder Höhe des St. Stephausthurms. Schon am 10. hatte der Stu-dentenausschuß den Di-, Sattler mit dem Aufträge dahin gesandt,eine Beobachtungsanstalt einzurichten, für welche die Instrumentevon der Sternwarte requirirt wurden. In den ersten Tagen gab esda ein unaufhörliches Zuströmen von Leuten, die sich unter den ver-schiedensten Vorwänden auf dem Thurm etwas zu schaffen machten,bis sich Messeuhauser mit einem seiner wuchtigen Befehle in's Mittellegte. „Die mit den Beobachtungen und der Anfertigung von Sig-nalen aufgestellten Individuen', hieß es in einer Kundmachung vomDl., „handeln unter deni Gewicht meines unmittelbaren Einflußes;sie dürfen durch niemand in ihrem schweren und hochwichtigen Be-rufe beirrt werden." Von da an wurde am Fuße des Thurmes einLegionär als Wach-Commandant mit sechs Legions-Ordonnanzen undzwei Sicherheitswächtern aufgestellt, die jeden Unberufenen fernzu-halten hatten. Die Leitung der Beobachtungen oben wurde demOptiker Groß anvertraut. In der Glockeustube neben der Thürmerswohuung waren nach allen vier Seiten Fernrohre allgebracht,durch die man in der Zeit, da sich die Truppen gegen die Stadtheranzogen, die Beobachtungen mehrmal des Tages wiederholte; alses dann zum Kampf kam, wurden sie ohne Unterbrechung fortgesetzt.Ein Observirender nach dem andern verkündete laut, was er sah.Im Stübchen des Thurmwüchters wurden die Angaben in ein Pro-tokoll eingetragen und von vier Schreibern ausgezeichnet: für dasOber-Cominaudo, für Bem, für den Gemeinderath und für denStudentenausschuß. Die fertigen Zettel wurden in eine runde Capselgeschlossen und durch eine blecherne Röhre in das Erdgeschoß hinab-gelassen, nachdem man früher durch einen Schellenzug der Wach-mannschaft das Zeichen gegeben, daß eine Nachricht zur Weiterbeför-